Autocomplete-Streit

Bettina Wulff: Runde zwei gegen Google

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Bettina Wulff

Düsseldorf - Ex-First-Lady Bettina Wulff versucht erneut, die automatische Kombination bei der Google-Suche ihres Namens mit Begriffen aus dem Rotlichtmilieu zu unterbinden.

Nach der erfolgreichen Klage eines Unternehmers vor dem Bundesgerichtshof gegen den Internetkonzern Google sieht auch Bettina Wulffs Anwalt gute Chancen für eine Klage seiner Mandantin. „Ich gehe von einem Verhandlungstermin im Herbst aus“, sagte Anwalt Gernot Lehr zu „Handelsblatt Online“.

Ex-First Lady mit Tattoo: Das ist Bettina Wulff

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„Das Urteil ist sehr ermutigend“, sagte Lehr. „Es war also richtig zu klagen.“ Die Klage von Bettina Wulff ist beim Landgericht Hamburg anhängig. Weil sie auf das Grundsatzurteil des Bundesgerichtshofs warten wollten, hatten Wulff und ihr Anwalt den ursprünglich für den 26. April angesetzten Gerichtstermin in Hamburg verschieben lassen.

Der BGH hatte vorige Woche entschieden, dass Suchmaschinen Wortkombinationen aus ihrer automatischen Vervollständigung streichen müssen, wenn sie erfahren, dass Persönlichkeitsrechte verletzt werden. Denn auch durch automatische Ergänzungen könnten die Rechte von Personen verletzt werden. Der Firmengründer hatte Google verklagt, weil die Suchmaschine seinen Namen automatisch mit den Begriffen „Scientology“ und „Betrug“ ergänzte.

dpa

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