98,8 Prozent stimmen dafür

Falklandinseln wollen weiter britisch bleiben

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Bewohner der Falklandinseln jubeln in der Hauptstadt Port Stanley nach Bekanntgabe des Abstimmungsergebnisses.

Buenos Aires - Die Falklandinseln wollen weiterhin britisch bleiben. Die Bewohner des Archipels stimmten in einem Referendum nahezu einstimmg für einen Verbleib bei Großbritanien.

Die Bewohner der Falklandinseln haben am Montag in einem Referendum nahezu einstimmig für einen Verbleib bei Großbritannien votiert. Die Beteiligung lag nach Angaben der Wahlkommission bei 92 Prozent. 99,8 Prozent beantworteten die Frage, ob die Falklandinseln ein Überseegebiet des Vereinigten Königreichs bleiben sollen, mit Ja. Es gab nur drei Nein-Stimmen.

1.650 der insgesamt 2.563 Bewohner der Inseln, die auch von Argentinien beansprucht werden, waren stimmberechtigt. Auf dem Stimmzettel stand nur eine Frage: „Wollen Sie, dass die Falklandinseln ihren gegenwärtigen politischen Status als Überseegebiet des Vereinigten Königreichs beibehalten?“

Briten sehen Falklandinseln als kostspieligen Luxus

Viele Menschen machten schon vor der Abstimmung deutlich, wie ihre Haltung aussieht. "Das Referendum wird der Welt zeigen, wie wir fühlen, dass wir Britisch sind und Britisch bleiben wollen. Wir wollen nichts mit Argentinien zu tun haben", erklärte einer der Inselbewohner bei der Stimmabgabe. Argentinien betrachtet die "Islas Malvinas" aber weiter als Teil des Staatsgebiets. Großbritannien besetzte die Inseln vor mehr als 180 Jahren. 1982 kam es zum Krieg zwischen Argentinien und Großbritannien, nachdem argentinische Truppen die Inseln besetzt hatten. 907 Menschen starben dabei. Britische Soldaten eroberten die Inseln zurück.

Die Haltung der Menschen in Großbritannien ist durchaus zwiespältig. Viele halten die abgelegenen Inseln nur für einen kostspieligen Luxus.

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AP/dpa

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