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Beziehungen zerbrechen an der Impffrage - Pandemie zeigt ihr unheimliches Facettenreichtum

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Von: Axel Welch

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Regelmäßig setzt sich Axel Welch, Leiter Leserdialog der HNA, mit einem Thema der Woche auseinander. Wieder geht es um Corona. Die Impffrage entzweit viele Menschen, Beziehungen gehen kaputt.

Axel Welch (awe)
Axel Welch, Leiter Leserdialog © Andreas Fischer

Neue Gesichter, alte Probleme. Während sich die an den Start gegangene Regierung formiert, zeigt sich Corona nach wie vor sehr resistent. Die Pandemie stellt gerade mit Omikron ihr unheimliches Facettenreichtum unter Beweis.

Die neue Seuchenvariante wirbelt im Tagesrhythmus medizinische Vorhersagen durcheinander. Eine weitere Belastung für die ohnehin unter Dauerstress stehende Gemütslage.

Leserin Katharina Klauenberg hat in dieser Woche eindrücklich in unserem Forum geschildert, wie Beziehungen an der Impffrage zerbrechen. Das Virus tritt als Spaltpilz auf, der sich mitten in Familien und Freundeskreisen eingenistet hat. Eine Trennung in zwei unversöhnlich gegenüber stehende Gruppen ist längst vollzogen.

Das hehre Bekenntnis von Katharina Klauenberg, Menschen nicht nach ihrem Impfstatus zu beurteilen, ist lobenswert.

Zur Ehrlichkeit gehört aber auch: Diese Einstellung ist nicht immer leicht durchzuhalten. leserdialog@hna.de

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