Bilanz: Mehr Drogen-Plantagen als je zuvor entdeckt

Hannover. Im Jahr 2011 sind mehr Drogenplantagen aufgeflogen als je zuvor. Die Polizei Niedersachsen spürte bis Ende November landesweit 33 professionell betriebene Cannabis-Plantagen auf, knapp ein Drittel mehr als in den vergangenen Jahren.

Ein Grund für diese Entwicklung könnte aus Sicht der Ermittler das härtere Vorgehen der niederländischen Behörden gegen Handel und Anbau von Cannabis sein.

Bei den 2011 entdeckten illegalen Hanf-Anpflanzungen handelte es sich nach LKA-Angaben in 25 Fällen um sogenannte Großplantagen. In den anderen acht Fällen, wo sogar mehr als 1000 Pflanzen gefunden worden, sprechen die Ermittler von Profi-Plantagen. Wie viele kleinere Anpflanzungen die Polizei darüber hinaus entdeckte, geht aus der Statistik des LKA nicht hervor. Die Ermittler vermuten aber, das Amateure auf Balkonen, in Gärten, kleinen Gewächshäusern und speziell präparierten Zimmern insgesamt noch mehr Drogen anbauen als die Profis.

Im Kreis Göttingen betrieben ein Vater und sein 15 Jahre alter Sohn die Drogengeschäfte gemeinsam. Während der Vater die Cannabis-Pflanzung im heimischen Keller mit automatischer Bewässerungsanlage, Abluftfiltern und Starkstromanschluss managte, war der Filius für den Vertrieb zuständig. Er verkaufte die Drogen vor allem an Mitschüler. (dpa/rpp)

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