Reaktion auf Kriegsdrohungen

Mit Sack und Pack: Südkorea räumt den Norden

+
Mit bis über die Belastungsgrenze vollgepackten Autos verlassen Südkoreaner den gemeinsam mit dem Norden betriebenen Industriekomplex Kaesong

Seoul - Die Drohungen aus Nordkorea lassen den Nachbarn im Süden nicht kalt. Nun beginnen die Südkoreaner damit, den gemeinsamen Industriekomplex Kaesong zu räumen.

Der Industriekomplex Kaesong war eine Art Vorreiterprojekt für eine friedliche Zusammenarbeit zwischen Nord- und Südkorea. Doch seit Kim Jong Un dem Süden offen mit Krieg droht, scheint diese Möglichkeit der Koexistenz zum Scheitern verurteilt.

Vor einigen Tagen verwehrte der Norden den Arbeitern aus Südkorea den Zugang zu der in Nordkorea gelegenen Zone, in der einmal zehntausende Koreaner zusammengearbeitet haben. Aufgrund der immer eindeutiger werdenden Drohungen eines Militärschlages räumen nun die wenigen in Kaesong verbleibenden Südkoreaner das Feld und ziehen sich in ihre Heimat zurück.

Auf dem Bild oben ist zu sehen, wie ein Auto bis zur Belastungsgrenze vollgepackt ist und aus Kaesong fährt. Die vielen Pakete scheinen die Hinterachse des Wagens stark zu belasten.

Fahrzeuge, die ähnlich voll beladen sind wie dieses, wurden an der Grenze in den vergangenen Stunden öfter gesichtet. Die Südkoreaner scheinen Kaesong aufgegeben zu haben.

bix/dpa

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.