"Bild": Zollbeamte finden Polizeiakte von Joschka Fischer

+
Joschka Fischer 2013 während einer Podiumsdiskussion in Wroclaw. Foto: Maciej Kulczynski / Archiv

Frankfurt/Main (dpa) - Die angeblich jahrelang verschwundene Polizeiakte von Joschka Fischer haben Zollbeamte nach Informationen der "Bild"-Zeitung am Frankfurter Flughafen in einem herrenlosen Koffer entdeckt.

Darin sollen unter anderem Fotos, Daten, Fingerabdrücke sowie Personenbeschreibungen des Grünen-Politikers und einstigen Bundesaußenministers sein, der früher in Frankfurt wohnte und Mitglied der linken Szene war. Der Fund soll einige Wochen zurückliegen.

Die Zeitung zitiert Frankfurts Polizeipräsidenten Gerhard Bereswill mit den Worten: "Ich sehe keinen Grund, an der Echtheit dieses Dokuments zu zweifeln." Ein Sprecher der Frankfurter Polizei wollte sich zu dem Fall auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur nicht äußern. Beim Hauptzollamt Frankfurt war zunächst niemand erreichbar.

Dem Bericht zufolge plädiert Bereswill dafür, den Fund ins hessische Staatsarchiv zu geben. Die Akte soll zunächst im Polizeipräsidium Frankfurt gewesen sein, später in der Staatskanzlei gelandet und später verschwunden sein. Fischer sagte der "Bild": "Danke für die Information, dass die Akte wieder da ist. Aber was soll ich dazu sagen? Erinnerung? Das ist ja alles so unendlich weit weg..."

Artikel auf Bild plus

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.