Wulff-Interview: So reagieren Parteien und Medien

Wulff-Interview: So reagieren die Parteien
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Sigmar Gabriel, SPD-Vorsitzender: “Angela Merkel muss eine ehrliche Neubewertung der Fähigkeit von Herrn Wulff in diesem Amt vornehmen. Das ist keine Causa Wulff mehr, das ist eine Causa Merkel."
Wulff-Interview: So reagieren die Parteien
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Merkel habe bei der Wahl Wulffs parteipolitische Interessen über die Interessen des Landes zurückgestellt. Sie sei dafür verantwortlich, dass zum zweiten Mal ein Bundespräsident ihrer Wahl große Schwierigkeiten im Amt habe, sagte Gabriel.
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Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) hat Bundespräsident Christian Wulff aufgefordert, „nun Vertrauen zurückgewinnen, denn das ist leider verloren gegangen“. Im Gespräch mit der „Ostsee-Zeitung“ (Freitag) kritisierte die stellvertretende FDP-Vorsitzende das Staatsoberhaupt indirekt wegen seines Umgangs mit der „Bild“-Zeitung.
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„Gerade Oppositionspolitiker sollten sich gut überlegen, ob sie bewusst in Kauf nehmen, durch ein Weiterdrehen dieses Themas einen Kratzer in den Lack des Amtes des Bundespräsidenten zu bringen.“ (CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt im Interview mit Phoenix)
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„Der Präsident stellt sich selber als Opfer dar. Man hat ja fast den Eindruck, man müsste Amnesty International einschalten und auffordern, sich für Herrn Wulff einzusetzen.“ (SPD-Rechtsexperte Sebastian Edathy zu N24)
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„Wulff hat nur über seine Gefühle geredet, aber keine der Fragen beantwortet, die das Land beschäftigen. Niemand weiß, wie oft und wofür sich dieser Präsident noch wird entschuldigen müssen.“ (Grünen-Fraktionschefin Renate Künast in der „Bild“)
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„Das Land hat besseres verdient als einen Kreditschnäppchen jagenden Präsidenten, der unliebsame Berichterstattung per Drohanruf unterbinden will.“ (Der stellvertretende Linke-Fraktionsvorsitzende Ulrich Maurer)
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„Er hat ja nicht mir auf die Mailbox gesprochen. Ich möchte hinzufügen, Gott sei Dank. Aber das heißt, ich kann das jetzt auch nicht entscheiden, welche Variante jetzt die richtige ist.“ (SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles im Deutschlandfunk)
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„Also auch als Schwabe bin ich bereit, sechs sehr gute badische Weißweine und sechs sehr gute württembergische Rotweine darauf zu setzen, dass Christian Wulff in den nächsten Jahren ein sehr guter Präsident Deutschlands bleibt.“ (EU-Energiekommissar Günther Oettinger (CDU) im SWR)

Berlin - Die öffentliche Erklärung des Bundepräsidenten wird, je nach Partei, sehr unterschiedlich bewertet. Bei den meisten Medien stößt es auf vernichtende Kritik. Verschaffen Sie sich in der Bilderstrecke einen Überblick: Wer sagt was zur Causa Wulff? 

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