Mit neuen Altergrenzen

Bildungsministerin will Bafög reformieren

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Die neue Bundesbildungsministerin Johanna Wanka

München - Die neue Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) will das Bafög stärker an die Lebenswirklichkeit von Studenten anpassen. Unter anderem soll die Altergrenze verschoben werden.

So gebe es inzwischen viele Menschen, die neben dem Beruf studierten oder nach dem Abschluss einer Ausbildung, sagte Wanka der „Süddeutschen Zeitung“ (Freitag). „Die Förderung muss weiter geöffnet werden“, forderte die Ministerin.

Pfeiler einer Reform könnten höhere Altersgrenzen für den Bafög-Anspruch sein und die Erweiterung auf Formen wie das Teilzeitstudium. Wanka will darüber im April mit den Ländern beraten. Diese tragen ein Drittel der Bafög-Kosten, der Bund den Hauptteil. Im Durchschnitt bekommen Studenten 436 Euro monatlich, der Höchstsatz liegt bei 670 Euro. Die eine Hälfte ist ein Zuschuss, die andere ein zinsloses Darlehen. 29 Prozent aller Studenten erhalten Bafög.

dpa

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