Weihnachtspredigten für Menschlichkeit

Bischöfe warnen vor Kommerz

Hildesheim/Braunschweig. Die Bischöfe der evangelischen und katholischen Kirche in ihren Weihnachtspredigten vor der zunehmenden Kommerzialisierung gewarnt. Sie forderten Frieden, stellten das Leid der Flüchtlinge in den Mittelpunkt und riefen zu einem persönliche Neuanfang auf.

Der Hildesheimer Bischof Norbert Trelle sagte am Heiligen Abend: „Bis in unsere Tage ist Flucht das Schicksal von Millionen Menschen, bis in unsere Tage wird es vielen von ihnen unerträglich schwer gemacht, in dem Land bleiben zu können, das sie nach oft großen Strapazen erreicht haben“.

Auch der Bischof der evangelisch-lutherischen Landeskirche in Braunschweig, Friedrich Weber, rief zu mehr Menschlichkeit auf. Dann könne sich die Welt ändern: „Im Großen und im Kleinen, in unseren Familien und Kirchen, in der Politik, in den nationalen und internationalen Beziehungen.“

Der Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode mahnte dagegen die Menschen, sich nicht zur Geisel der Kommerzialisierung machen zu lassen. „Gerade heute ist die Welt von Gesetzen geprägt, die nach der Ökonomisierung, der Vermarktung und Kommerzialisierung fühlen, denken und handeln“. Weihnachten werde nicht unterm Baum, sondern im Herzen entschieden. Es sei Aufgabe aller Christen, sich den Menschen zuzuwenden, besonders den Notleidenden. (lni)

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