Osterpredigten auch via Internet

Bischöfe werben für Engagement

Hannover/Osnabrück. Die Bischöfe haben die Christen an Ostern zum gesellschaftlichen Engagement für andere ermutigt – und sich mehr Fröhlichkeit in den Kirchen gewünscht. „Christen sind seit Ostern Protestleute gegen den Tod“, sagte der evangelische Landesbischof Ralf Meister am Ostersonntag.

Die Auferstehung Jesu Christi verändere nicht nur das eigene Leben, sondern führe in ein Leben, das anderen Menschen zuteil werden müsse. In einer Internet-Videobotschaft rief Meister zum Optimismus in der Welt auf. Ostern sei die Grunderfahrung, „in der Freiheit von Schuld vor Gott hier leben zu können“. Die Auferstehung Jesu bedeute, „dass diese Welt nicht alles ist, dass der Tod nicht das Leben vollständig vernichtet“. Diese Botschaft sei eine „unglaubliche innere Befreiung“, sagte Meister, der 2011 an der Spitze der größten evangelischen Landeskirche steht.

Der Osnabrücker katholische Bischof Franz-Josef Bode forderte die Christen dazu auf, mutig in die Welt aufzubrechen und sich gesellschaftlich zu engagieren. Friedrich Weber wünschte sich in Braunschweig, dass „zu Ostern in unseren Kirchen mehr gelacht wird“. (epd/tko)

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