Extremismus in Deutschland

BKA stuft 760 Personen als islamistische Gefährder ein

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760 Menschen werden derzeit vom BKA als islamistische Gefährder eingestuft. Foto: Fredrik von Erichsen

Entwicklung nach oben: Die Zahl der islamistischen Gefährder in Deutschland steigt. Die Terrorgefahr aus dem rechten und linken Spektrum wird hingegen als deutlich geringer bewertet.

Wiesbaden (dpa) - Das Bundeskriminalamt stuft derzeit rund 760 Menschen in Deutschland als islamistische Gefährder ein. Mehr als die Hälfte von ihnen befindet sich im Land, wie das BKA der Deutschen Presse-Agentur in Wiesbaden mitteilte.

153 der potenziellen Gefährder seien in Haft. Insgesamt zählten die Sicherheitsbehörden mehr als 980 Menschen, die seit Beginn der Kämpfe in Syrien im Jahr 2012 aus Deutschland in die Krisengebiete ausgereist sind.

Damit verzeichnen die Experten eine leichte Entwicklung nach oben: Mitte Februar ging das BKA noch von rund 750 islamistischen Gefährdern im Bundesgebiet und etwa 970 Ausreisen aus Deutschland in die Krisengebiete aus.

Während die Zahl der islamistischen Gefährder zunimmt, wird die Terrorgefahr aus dem rechten und linken Spektrum vom Bundeskriminalamt deutlich geringer bewertet: 26 Personen aus der rechten Szene seien derzeit als Gefährder eingestuft, erklärte das BKA. Bei den Linksextremisten belaufe sich die Zahl auf zwei Personen.

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