Dritter Anschlag in zwei Wochen

Tripolis: Bombenanschlag vor spanischen Botschaft 

+
Erst am 13. April war ein Bombenanschlag auf die marokkanische Botschaft in Tripolis verübt worden. Am Tag davor ein Anschlag auf die südkoreanische Botschaft.

Tripolis - Die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) hat nach eigenen Angaben vor der spanischen Botschaft in Libyen eine Bombe gezündet. Bei dem Anschlag am Montag in Tripolis sei aber niemand verletzt worden, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP aus Sicherheitskreisen.

Der Sprengsatz war demnach vor einer der äußeren Mauern der Botschaft platziert worden. In mehreren Twitter-Konten, die dem libyschen Arm des IS zugeschrieben werden, tauchten Bekennerschreiben auf. Die Dschihadistengruppe hat die instabilen Verhältnisse in Libyen genutzt, um in dem nordafrikanischen Land Fuß zu fassen. Mehrere libysche Islamistengruppen schlossen sich dem IS an.

In der Nacht zum Montag vergangener Woche war auch auf die marokkanische Botschaft in Tripolis ein Bombenanschlag verübt worden, ohne jemanden zu verletzen. Bei einem Rebellenangriff vor der südkoreanischen Botschaft in Tripolis wurden einen Tag zuvor zwei libysche Wachleute getötet. Zu beiden Taten bekannte sich der IS.

AFP

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.