Borkum-Fähre bekommt umweltfreundlichen Antrieb

Emden/Bremen. Die Borkum-Fähre MS „Ostfriesland“ soll umweltfreundlicher werden. Von Montag (21. Oktober) an wird das Schiff auf der Bremer Werft Brenn- und Verformtechnik (BVT) auf Flüssiggasbetrieb umgerüstet, wie die Reederei AG Ems am Freitag in Emden mitteilte.

Zum Umbaustart hat sich Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) angekündigt. Im Juni nächsten Jahres soll das Schiff den Angaben zufolge als europaweit erste mit Flüssiggas betriebene Fähre zwischen Emden und der Nordsee-Insel Borkum verkehren. Mit dem Flüssiggasantrieb wird nach Unternehmensangaben der Ausstoß von Kohlendioxid um 20 Prozent, der von Stick- und Schwefeloxiden um mehr als 90 Prozent reduziert. Feinstaub entsteht nicht mehr.

Die verbesserte Umweltbilanz sei vor allem wegen des Einsatzes der Fähre im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer wichtig. Die Reederei investiert rund 13 Millionen Euro in den Umbau. Die Auto- und Passagierfähre erhält ein neues Heck, um für die innovative Technik genügend Platz zu haben. Die Fähre wird damit um 15 Meter länger, das Sonnendeck für die Passagiere vergrößert sich.

Von 2015 an wird die Reederei zwischen Cuxhaven und Helgoland mit einem kombinierten Passagier- und Frachtschiff erstmals in Deutschland einen mit Flüssiggas betriebenen Neubau einsetzen. Der Vertrag zum Bau war am Dienstag unterzeichnet worden. Die AG Ems-Gruppe beschäftigt rund 400 Mitarbeiter.

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