Bouffier und Oettinger einig: Fracking bleibt eine Chance

Wiesbaden. Die umstrittene Gasfördertechnik Fracking bleibt für Hessens Regierungschef Volker Bouffier eine Option. Darüber war sich der CDU-Politiker am Montag in Wiesbaden mit EU-Energiekommissar Günther Oettinger einig.

„Ich will Chancen offenhalten“, sagte Bouffier nach einem Treffen. Zwar sehe er wegen der nicht überschaubaren Risiken dafür derzeit keine Anwendung in Hessen. In einem Jahrzehnt sei Fracking aber vielleicht ohne Belastungen für Grundwasser und Boden möglich.

Oettinger sprach sich mit Blick auf eine sichere Energieversorgung ebenfalls dafür aus, beim Fracking die Chancen weiter auszuloten. Viele Länder wie etwa die USA oder auch Polen setzten auf die neue Technik, sagte Oettinger, der früher CDU-Ministerpräsident in Baden-Württemberg war.

Neben der Energiepolitik ging es in dem Gespräch auch um die europäische Bankenaufsicht und die Trinkwasserversorgung. Deren Privatisierung komme für Hessen nicht infrage, sagte Bouffier. (dpa)

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