Bouffier: Umwelthilfe war bei Dienstwagen-Check unseriös

Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier

Wiesbaden. Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hat der Deutschen Umwelthilfe unseriöse Arbeit bei ihrem Dienstwagen-Check vorgeworfen.

In Sachen Umweltfreundlichkeit hatte Bouffier mit seinem 500 PS starken Audi A 8 L W12 quattro den vorletzten Platz belegt. „Ärgerlich wird es dann, wenn die Umwelthilfe bewusst und wider besseren Wissens falsch behauptet“, sagte Bouffier am Donnerstag im Landtag.

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Die Deutsche Umwelthilfe hatte die „Rote Karte“ gezückt, weil Bouffiers Dienstwagen pro Kilometer 277 Gramm Kohlendioxid ausstößt. Dieser Wert liegt deutlich über dem EU-Zielwert von 130 Gramm C02/km.

Gepanzerte Fahrzeuge der Bundesminister und auch von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) würden im Gegensatz zu den Wagen auf Länderebene nicht bewertet, sagte Bouffier. „Das akzeptiere ich nicht.“ Darüber hinaus habe er als Ministerpräsident keine andere Wahl, als ein gepanzertes Auto zu fahren. „Es gibt kein Fahrzeug in dieser Klasse, das einen niedrigeren Wert hat. Mehr kann man nicht tun“, betonte er.

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