Weitere Zeugen werden gehört

Brandstiftung in Flüchtlingsheim: So erklärt ein Wachmann seine „Kurzschlusshandlung“

Ein Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma hat gestanden, in einem Flüchtlingsheim im niedersächsischen Braunschweig einen Brand gelegt zu haben.

Braunschweig - Beim Prozessauftakt im Landgericht Braunschweig sagte der 22-Jährige am Montag: „Es war eine Kurzschlusshandlung, die mir sehr leid tut.“ Seine Tat im vergangenen Sommer habe sich aber nicht gegen die Bewohner der Unterkunft gerichtet, sondern sei eine Reaktion auf einen Streit mit seiner Freundin gewesen.

Weil ein Bewohner der Unterkunft das Feuer bemerkte, konnte es sich nicht groß ausbreiten. Der Bewohner zog sich leichte Brandwunden zu, weitere Verletzte gab es nicht.

Der angeklagte 22 Jahre alte Wachmann räumte ein, dass er ein brennendes Handtuch in eine der Wohnungen in dem Flüchtlingsheim geworfen habe. Nach einem Telefonat mit seiner Freundin habe er Wut abbauen müssen, sagte der Mann und entschuldigte sich mehrfach für seine Tat. Ein Betreuer des 22-Jährigen berichtete von schweren persönlichen Problemen des Angeklagten, der im Leben oft überfordert sei. In dem Prozess sollen vier weitere Zeugen gehört werden.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.