NRW-Innenminister Jäger verrät

Länder prüfen einheitliche Hasch-"Freigrenze"

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Ein Mann raucht in Düsseldorf einen Joint.

Essen - NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) hat verraten, dass die Bundesländer derzeit eine einheitliche "Freigrenze" für Haschisch und Marihuana für Deutschland prüfen. Die Polizei begrüßt das.

Der nordrhein-westfälische Innenminister Ralf Jäger (SPD)

Die Bundesländer prüfen nach Worten des nordrhein-westfälischen Innenministers Ralf Jäger (SPD) eine einheitliche „Freigrenze“ für den Besitz von Haschisch und Marihuana. „Wir regen an, dass die Justizminister eine Harmonisierung anstreben, damit nicht in unterschiedlichen Ländern unterschiedliche Rechtslagen herrschen“, sagte Jäger den Zeitungen der WAZ-Mediengruppe vom Freitag. Der Besitz von Cannabisprodukten ist in Deutschland generell verboten. In kleinen Mengen für den Eigenbedarf wird das Rauschgift aber toleriert, der Besitzer geht straffrei aus. Diese Toleranzgrenze ist allerdings von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich.

Der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Oliver Malchow, begrüßte die Diskussion über einheitliche Standards. Sie dürfe aber „nicht in Richtung einer generellen Legalisierung weicher Drogen führen“, sagte er der „WAZ“.

dpa

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