Gauck: NSU-Affäre hat Vertrauen gekostet

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Bundespräsident Joachim Gauck fordert eine offene Kommunikation.

Eisenach - Die Affäre um die Neonazi-Terrorzelle hat nach Meinung von Bundespräsident Joachim Gauck das Vertrauen der Bürger in die Verfassungsschutzämter beschädigt.

Bundespräsident: “Die Bürger wollen wissen, was wirklich gewesen ist“, sagte Gauck am Freitag im thüringischen Eisenach. Gauck sieht die Chefs der Verfassungsschutzämter, aber auch die Politik in der Verantwortung, “damit die Bürger wieder Vertrauen schöpfen können.“ Er riet zu einer offenen Kommunikation. Das könne auch helfen, um Verschwörungstheorien zu begegnen.

Das waren die deutschen Bundespräsidenten

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Die rechtsextreme Zwickauer Terrorzelle Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) wird für zehn Morde und zahlreiche Banküberfälle verantwortlich gemacht. Anfang 1998 war das Neonazi-Trio in Jena untergetaucht und lebte danach unentdeckt in Zwickau. Die Arbeit der Sicherheitsbehörden bei der Verfolgung des aus Jena stammenden Trios war ein Thema beim Treffen des Staatsoberhaupts mit der Landesregierung bei seinem Antrittsbesuch in Thüringen.

dpa

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