Wegen Steueraffäre

Bundespräsident Gauck rügt Hoeneß

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Bundespräsident Joachim Gauck spricht in der Staatskanzlei in Saarbrücken (Saarland) während einer Einbürgerungsfeier

Saarbrücken - Bundespräsident Joachim Gauck hat sich zum Fall Hoeneß geäußert. Dabei zeigte er durchaus Verständnis dafür, dass kein Mensch fehlerfrei ist. Eine Rüge gab es aber trotzdem.

Bundespräsident Joachim Gauck hat mit Blick auf die Steueraffäre von Uli Hoeneß die Bedeutung von Steuerehrlichkeit hervorgehoben. Zu einer funktionierenden Demokratie gehöre die Bereitschaft aller, etwas dazu beizutragen, sagte er am Dienstag dem Saarländischen Rundfunk (SR) während seines Antrittsbesuchs im Saarland. „Wir können nicht wählen, ob wir Steuern zahlen, jedenfalls nicht legal.“ Es gehöre zur Verantwortung mündiger Bürger, Pflichten zu akzeptieren.

Reaktionen anderer Politiker auf den Fall Hoeneß

Im konkreten Fall des Präsidenten des Fußball-Bundesligisten FC Bayern München wolle er keine moralische Verurteilung vornehmen, sagte Gauck dem Sender weiter. Menschen seien nicht fehlerfrei. Aber bei Menschen, die im Fokus stünden, fielen Fehler ganz besonders auf. „Wenn Vorbilder ihren Vorbildcharakter verlieren, dann wird da eine Lücke entstehen bei Menschen, die mit großen Augen in Richtung des Vorbilds gesehen haben.“

dpa

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