Bundespräsidentenwahl: Andacht hat begonnen

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Joachim Gauck mit Lebensgefährtin Daniela Schadt trifft zum traditionellen Gottesdienst vor der Bundespräsidentenwahl ein

Berlin - Vor der Bundespräsidentenwahl sind die Mitglieder der Bundesversammlung in Berlin zu einem ökumenischen Gottesdienst zusammengekommen.

Auch die Präsidentschaftskandidaten Joachim Gauck und Beate Klarsfeld kamen am Sonntagmorgen in die Französische Friedrichstadtkirche am Berliner Gendarmenmarkt.

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Die Wahl des von Union, FDP, SPD und Grünen unterstützten einstigen DDR-Bürgerrechtlers Gauck gilt dieses Mal als sicher. Der 72 Jahre alte parteilose Theologe war als Kandidat von SPD und Grünen bei der letzten Wahl noch gescheitert. Außerdem stellt sich die von der Linken aufgestellte Nazi-Jägerin Klarsfeld zur Wahl.

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Vertreter der Evangelischen und der Katholischen Kirche forderten in Predigten mehr Engagement für die Demokratie. Prälat Karl Jüsten, Leiter des Katholischen Büros in Berlin, würdigte laut vorab verbreitetem Predigttext die vielen Menschen, die sich für das Gemeinwesen ehren- oder hauptamtlich engagierten. Er schloss ausdrücklich Ex-Bundespräsident Christian Wulff mit ein.

Präsidenten-Kandidat Joachim Gauck im Porträt

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An dem Gottesdienst nahmen auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Bundestagspräsident Norbert Lammert, Interimsstaatsoberhaupt Horst Seehofer und mehrere Kabinettsmitglieder teil. Um 12.00 Uhr kommt im Reichstag die Bundesversammlung zusammen, um das neue Staatsoberhaupt zu wählen. Zuvor treffen sich noch die Fraktionen.

dpa

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