Kampf um Stimmen aus dem Mittelstand

Freie Wähler wollen die FDP ersetzen

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Hubert Aiwanger, Parteivorsitzender Freie Wähler, spricht in Berlin bei einer Pressekonferenz

München/Berlin - Langfristig planen die Freien Wähler, die FDP aus der bürgerlichen Mitte zu verdrängen. Bei der Bundestagswahl kämpfen die Freien Wähler deshalb vor allem um Stimmen aus dem Mittelstand.

Die aus Bayern in die Bundespolitik drängenden Freien Wähler (FW) wollen bei der Bundestagswahl am kommenden Sonntag vor allem aus dem Mittelstand Stimmen gewinnen. Die Strategie sei, „die FDP in der bürgerlichen Mitte zu verdrängen - zumindest auf dem Land“, sagte der FW-Vorsitzende Hubert Aiwanger (42) am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Berlin. Das Ergebnis der Landtagswahl in Bayern am Sonntag habe gezeigt, dass die Liberalen ihre Wähler nicht mehr erreichen.

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Die Freien Wähler hatten in Bayern 9,0 Prozent der Stimmen bekommen und damit zum zweiten Mal in Folge den Einzug in den Landtag geschafft. Die FDP hingegen flog mit 3,3 Prozent aus dem bayerischen Parlament. „Ich hatte für die Freien Wähler auf ein paar mehr Prozente gehofft“, räumte Aiwanger ein. Doch das Ergebnis sei insgesamt zufriedenstellend. Auf Bundesebene treten die Freien Wähler am Sonntag zum ersten Mal bei einer Wahl an.

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dpa

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