Gespräche mit Petry nicht erfolgreich

Bundestagswahl: Gauland verzichtet auf AfD-Spitzenkandidatur

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Alexander Gauland.

Berlin - AfD-Vize Alexander Gauland hat seinen Verzicht auf einen Spitzenposten im Bundestagswahlkampf angekündigt. „Ich habe keinen großen Bedarf für eine Spitzenkandidatur.“

Update vom 18. Juli 2017: Mit welchem Wahlprogramm geht die AfD in den Bundestagswahlkampf? Hier erfahren Sie es.

Update vom 18. Juli 2017: Alice Weidel und Alexander Gauland sind die Spitzenkandidaten der AfD im Bundestagswahlkampf. Hier gibt es ein Porträt über die beiden Politiker. 

Das sagte Gauland dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). Gespräche mit Parteichefin Frauke Petry über eine gemeinsame Kandidatur seien "nicht erfolgreich gewesen". "Ich wollte es mit ihr gemeinsam machen, und sie hätte für ein Quartett zwei westdeutsche Spitzenkandidaten benennen können", sagte Gauland. 

Nach Einschätzungen aus der Parteispitze der AfD strebt Petry dem Bericht zufolge auf dem Parteitag in Köln am 22. und 23. April an, alleinige Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl zu werden. Mit einem Antrag wolle sie eine Richtungsentscheidung über den künftigen Kurs der Partei erzwingen. Gauland strebe eine "Fundamentalopposition" an, sie hingegen wolle die AfD ab 2021 in die Regierung führen.

AFP

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