Auf Wählerfang im Internet

So präsentiert sich die FDP im Netz

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Wer Wahlkampf nur an Infoständen oder am Stammtisch betreibt, gewinnt heute keine Wahl mehr. Das hat sich auch die FDP zu Herzen genommen - und versucht als gut vernetzte Partei, junge, internetaffine Menschen von sich zu überzeugen.

Berlin - Wer Wahlkampf nur an Infoständen oder am Stammtisch betreibt, gewinnt heute keine Wahl mehr. Das hat sich auch die FDP zu Herzen genommen - und versucht als gut vernetzte Partei, junge, internetaffine Menschen von sich zu überzeugen.

Die Startseite der Website der Liberalen, www.fdp.de, ist sehr übersichtlich gestaltet. Wenig Schrift, dafür Bilder, Slogans und verlinkte Boxen: Die Navigation auf dieser Seite fällt dem User nicht schwer. Wahlprogramm, Informationen zu den FDP-Spitzenkandidaten, Termine – zu all dem gelangt man unkompliziert über die Boxen.

Unter dem Link „Nur ein Spiel?“ fragen die Liberalen: „Kostet Rot-Grün Sie das letzte Hemd?“ Hier zeigen die Liberalen aus ihrer Sicht, wie sich das Leben für die Bürger in verschiedenen Bereichen verteuern würde, sollte die nächste Regierung eine rot-grüne sein.

Ein weiterer Link von der Startseite führt zur „Aktion der Woche“ der FDP. Hier soll jede Woche ein thematischer Schwerpunkt gesetzt werden, zum Beispiel „Mehr Chancen für bessere Bildung“. Unter der Rubrik „Aktuelles“ gibt es das Ressort „Pro & Contra“. Hier diskutieren FDP-Politiker unter anderem mit Umweltschützern oder anderen Politikern, teilweise aus ihrer eigenen Partei, über Themen wie Fracking, NPD-Verbot oder Tarifautonomie. Dazu können die User auch ihre eigene Meinung in Umfragen kundtun.

Liberale in sozialen Netzwerken

Die FDP ist in vielen sozialen Netzwerken vertreten. Über Buttons links auf der Homepage gelangen die Besucher zu den Auftritten auf Facebook, Twitter, Google+ , Youtube, Xing und Flickr sowie Blogs der FDP und der FDP-Bundestagsfraktion. In einigen der Netzwerke ist auch die Stiftung für Freiheit vertreten. Auf Facebook und Google+ posten die Liberalen Wahlplakate, Fotos und Politiker-Zitate. Außerdem nutzen sie diese Plattformen, um gegen die Oppositionsparteien zu sticheln.

Zum Vorschlag der Grünen, einen Veggie-Day in der Woche in deutschen Kantinen einzuführen, schreiben sie: „Veggie-Day? Was kommt als nächstes? Jute-Day, Bike-Day, Green-Shirt-Day?“ Auf Twitter verweist die FDP gern auf alle Neuerungen auf der eigenen Homepage und auf Interviews ihrer Politiker im Fernsehen oder in Zeitungen. Mit einer klar strukturierten Website und verstärktem Twittern, Posten und Bloggen gehen die Liberalen auf Stimmenfang für die Bundestagswahl am 22. September.

fkr

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