Bundeswehr: Feldpost-Affäre bleibt rätselhaft

Berlin - Die Öffnung von Feldpostbriefen aus Bundeswehrlagern in Afghanistan bleibt rätselhaft. Auch auf dem Postweg in Deutschland haben die Ermittler keine Fehler feststellen können.

Das sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums am Dienstag der Nachrichtenagentur dpa unter Berufung auf einen zweiten Untersuchungsbericht. In einem ersten Ermittlungsbericht aus dem Einsatzgebiet waren auch keine Mängel bei der Postbeförderung in Afghanistan festgestellt worden.

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Zwischen Oktober und Januar sollen 33 von Soldaten in Afghanistan verschickte Briefe geöffnet worden sein - 4 davon vom Zoll. Aus den vom Zoll geöffneten Briefen wurde den Berichten zufolge nichts entwendet. Sie wurden markiert und weitergeschickt. Aus den 29 anderen Briefen wurden laut Untersuchung unter anderem drei Speicherkarten und zwei USB-Sticks entnommen. Mehrere Briefe sollen gar nicht angekommen sein, darunter einer mit Geld.

Wie Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) bei der Aufklärung der Affäre weiter verfahren wird, ist noch unklar. “Die Berichte werden jetzt ministeriell ausgewertet und dann wird über weitere Schritte entschieden“, sagte der Ministeriumssprecher.

dpa

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