Bundeswehr schickt weitere Soldaten ins Kosovo

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Derzeit sind bereits etwa 900 Bundeswehrsoldaten im Kosovo im Einsatz.

Berlin - Wegen des Grenzstreits zwischen Serbien und dem Kosovo verlegt die Bundeswehr weitere 550 Soldaten zur Unterstützung der internationalen Schutztruppe KFOR auf den Balkan.

Das teilte die Bundeswehr am Dienstag auf ihrer Internetseite mit. Demnach beantragte der Oberbefehlshaber der internationalen KFOR-Truppen, Generalmajor Erhard Bühler, bei der Nato den Einsatz des sogenannten ORF-Bataillons (Operational Reserve Force). Das zuständige NATO-Hauptquartier in Neapel habe am Montag den Einsatzbefehl für dieses Bataillon erteilt. Es wird in den kommenden Tagen in das Kosovo verlegt.

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Das Bataillon umfasst neben 550 deutschen Soldaten noch 150 Österreicher. Derzeit sind bereits etwa 900 Bundeswehrsoldaten im Kosovo im Einsatz. Deutschland ist damit der größte Truppensteller der KFOR. Der Bundestag hatte das Mandat für den Einsatz im Juni verlängert, allerdings die Obergrenze von 2500 auf 1850 Soldaten gesenkt.

In den vergangenen Tagen hatte es an Grenzübergängen zwischen Serbien und dem von Serben bewohnten nördlichen Teil des Kosovos gewaltsame Zwischenfälle gegeben. Über die Truppenverlegung hatte zuvor bereits der Thomas-Wiegold-Blog “Augengeradeaus“ berichtet.

dpa

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