Deutsche Soldatin attackiert

Patriot-Kaserne: Es kriselt beim Türkei-Einsatz

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Mit Stacheldraht umzäunt ist die Stellung der Bundeswehr Patriot Abwehrstaffel im südtürkischen Kahramanmaras.

Berlin - Ein Schatten wirft sich über den Bundeswehr-Einsatz in der Türkei: Zwischen deutschen und türkischen Soldaten soll es gewaltig kriseln. Ein General soll eine deutsche Soldatin attackiert haben.

Der Wehrbeauftragte des Bundestags, Hellmut Königshaus, sieht erhebliche Missstände beim Bundeswehr-Einsatz in der Türkei. Das geht nach Informationen der Süddeutschen Zeitun g aus einer Unterrichtung des Verteidigungsausschusses hervor, in der Königshaus Eindrücke von einem Truppenbesuch vor wenigen Tagen schildert.

Die Zusammenarbeit mit der türkischen Seite werde „überwiegend als problematisch empfunden“, zitiert das Blatt aus dem Bericht. Während des Besuchs von Verteidigungsminister Thomas de Maizière habe ein türkischer General eine deutsche Soldatin geschubst, die den Verkehr der Delegationsautos habe regeln wollen. Sie habe danach über Prellungen geklagt.

Mit dieser Ausrüstung kämpft unsere Bundeswehr

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Die türkische Armee unterbinde nach Eindruck der deutschen Soldaten zudem systematisch den Kontakt zwischen ihren Soldaten und den Deutschen. Wer Kontakt aufnehme, werde „gemaßregelt“, heißt es in dem Bericht über die Zustände in Kahramanmaras, wo derzeit Bundeswehrsoldaten stationiert sind, um die Türkei mit Patriot-Flugabwehrraketen vor Angriffen aus dem benachbarten Syrien schützen. Die Zustände im Sanitärbereich der türkischen Kaserne bezeichnet der Wehrbeauftragte dem Bericht zufolge als „unhaltbar“.

dpa

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