Neuntägige Aktion gegen Preisverfall

Bundesweiter Bauernprotest gegen niedrige Milchpreise gestartet

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Milchkühe stehen in einem Stall in Hohenwestedt (Schleswig-Holstein). Von dort aus starteten heute protestierende Milchbauern, die mit ihren Fahrzeugen zu einer Sternfahrt gegen sinkende Milchpreise nach München aufbrechen.

Hohenwestedt - Nach Bauernprotesten in Frankreich oder Belgien wehren sich nun auch deutsche Landwirte gegen den Preisverfall bei der Milch.

Heute starteten im schleswig-holsteinischen Hohenwestedt Bauern mit ihren Treckern eine Staffelfahrt quer durch Deutschland, die am 1. September in München mit einer großen Kundgebung zu Ende gehen soll. Mit der neuntägigen Aktion wollen die Bauern auf die aus ihrer Sicht existenzgefährdende Entwicklung auf dem Milchmarkt aufmerksam machen. Ebenfalls am Montag sollte eine zweite Staffelfahrt im niedersächsischen Krummhörn starten.

Zwei weitere beginnen in Süddeutschland am 28. August in Breisach (Baden-Württemberg) nahe der deutsch-französischen Grenze und am 1. September in Traunstein in Oberbayern. Für Milchprodukte erhalten sie derzeit etwa 26 Cent pro Kilogramm. Um ihre Unkosten zu decken, fordern die Bauern mindestens 40 Cent, da etwa Futtermittel und Energie immer teuerer werden.

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