Tote und Verletzte

Anschlag auf Arbeiter einer kanadischen Firma in Burkina Faso - viele Tote

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Kanzlerin Merkel besuchte im Februar Burkina Faso, die Sicherheitslage ist aktuell angespannt.

In Burkina Faso wurden Firmenbusse einer kanadischen Firma angegriffen. Die Arbeiter waren gerade auf dem Weg zur Goldmine - und wurden in einen Hinterhalt gelockt.

  • Arbeiter einer kanadischen Bergbaufirma Semafo wurden in Burkina Faso attackiert.
  • In der Nähe einer Grube wurden die Opfer aus einem Hinterhalt angegriffen.
  • Zunächst wurde von mindestens 37 Opfern und mehr als 60 Verwundeten gesprochen.

Burkina Faso - Bei einem Angriff auf einen Konvoi mit Beschäftigten des kanadischen Goldproduzenten Semafo sind in Burkina Faso mindestens 37 Menschen getötet und mehr als 60 verwundet worden. Die Bilanz sei vorläufig, teilte die Regierung der Ostregion Burkina Fasos am Mittwoch mit. Das Militär durchkämme die Region nach den Tätern. Das in Montreal heimische Bergbauunternehmen Semafo bestätigte den Überfall, ohne die Anzahl der Opfer zu beziffern. 

Burkina Faso: Busse mit Arbeitern einer Goldmine angegriffen

Der Konvoi aus fünf Bussen sei auf der Straße zwischen Fada und der Goldgrube Boungou im Osten des Landes unterwegs gewesen, erklärte Semafo. Er sei von Soldaten eskortiert worden. Der Angriff habe etwa 40 Kilometer von Boungou entfernt stattgefunden. „Boungou bleibt gesichert und die Arbeit ist nicht betroffen“, heißt es in der Mitteilung. Semafo unterstütze die Sicherheitskräfte Burkina Fasos.

Burkina Faso grenzt unter anderem an Mali und Niger und liegt im Aktionsgebiet islamistischer Milizen. Das Land gehört zu den ärmsten der Welt. Erst vor kurzem warnte das Auswärtige Amt vor der Sicherheitslage in dem Land.

Sicherheitslage in Burkina Faso ist angespannt - Auswärtiges Amt mit Warnung

jw/dpa

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