Klägerin legt Revision ein

"Burkini-Streit" kommt vors Bundesgericht

Kassel. Mit dem "Burkini-Streit" um den gemischten Schwimmunterricht eines muslimischen Mädchens wird sich das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig beschäftigen.

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Die Klägerin habe Revision gegen das Urteil des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs (VGH) eingelegt, sagte ein VGH-Sprecher am Donnerstag. Die Schülerin aus Frankfurt war Ende September vor dem Kasseler Gericht mit der Forderung gescheitert, aus religiösen Gründen vom koedukativen Schwimmunterricht befreit zu werden.

Die VGH-Richter befanden, das Tragen eines Burkinis sei ihr als "milderes Mittel" möglich gewesen. Der Burkini-Badeanzug entspricht den Bekleidungsvorschriften des Islams. Die Schülerin lehnte diesen aber ab. (VGH/Az: 7 A 1590/12). (dpa)

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