Aktionen gegen Atommüll wurden vorgezogen: Mahnwache, Traktor-Demo und Spaziergang

Castor-Protestler starteten früher

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Mit Traktoren: Etwa 100 Demonstranten trafen sich am Donnerstag vor dem Bahnhof in Göttingen, um gegen den Castor-Transport und Atommüll zu prostestieren.

Göttingen/Rosdorf. Weil der Castor-Transport in Frankreich früher als erwartet startete, reagierten die Gegner auch in Göttingen: Die Protestaktionen gegen den Atommüll und den Transport begannen eher, schon am Donnerstag statt am Freitag.

Am Bahnhof versammelten sich am Nachmittag Atomkraftgegner zu einer Mahnwache, danach startete ein Demonstrationszug mit 100 Aktivisten und angeführt von zehn Traktoren zum Weender Tor und in die Innenstadt. Einige Demonstranten blieben über Nacht am Bahnhof, wo die Aktionen am Freitag weitergingen, als der Castor bereits auf deutschen Gleisen rollte. Auch in Rosdorf gab es eine Kundgebung, wo 20 Menschen laut Polizei mit Ponys durch den Ort zogen. Später stießen Traktoren aus Göttingen dazu.

Polizeisprecherin Jasmin Kaatz sagte, dass die Proteste problemlos und ruhig abgelaufen seien. Stoffbahnen, zu einem X – dem Symbol der Anti-Castor-Aktivisten – übereinander gelegt, Transparente mit Sprüchen wie „Kinder haften für ihre Eltern“ setzten ein Zeichen für Passanten: Schluss mit dem Atommüll, den Transporten und der Einlagerung in Gorleben. (bf)

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