Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfahlen

CDU gewinnt Wahl in Essen - SPD holt Wuppertal

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Blumen für Essen neuen OB Thomas Kufen. 

Essen - Kein Tag für die Amtsinhaber. Bei der Wahl der Oberbürgermeister erleiden die Rathauschefs in Essen und Wuppertal klare Niederlagen. Für SPD und CDU bringt die Stichwahl Licht und Schatten.

Bei den Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen hat die CDU am Sonntag den Oberbürgermeister-Posten in Essen gewonnen. Zugleich mussten die Christdemokraten bei den Stichwahlen aber die Chefsessel in den Rathäusern von Wuppertal, Solingen und Krefeld an die SPD abgeben. Die Wahlbeteiligung war ausgesprochen gering, vielerorts gaben nur rund ein Drittel der Wahlberechtigten ihre Stimme ab.

Mit dem 42-jährigen Thomas Kufen in Essen stellt die CDU wieder den Oberbürgermeister in einer der zehn größten deutschen Städte. Er setzte sich mit 62,6 Prozent der Stimmen klar gegen Amtsinhaber Reinhard Paß von der SPD durch. Der Machtwechsel in Essen hatte sich bereits in der ersten Wahlrunde vor zwei Wochen abgezeichnet.

Für die CDU, die der SPD vor zwei Wochen die Oberbürgermeister-Posten in Bonn und Oberhausen abgenommen hatte, waren die übrigen Ergebnisse in den Großstädten und Kreisen aber ernüchternd. In Wuppertal musste sich Amtsinhaber Peter Jung (CDU) klar seinem SPD-Herausforderer Andreas Mucke geschlagen geben. Mucke gewann mit 59,7 Prozent. Jung war seit 2004 Oberbürgermeister von Wuppertal.

Auch in Krefeld und Solingen konnte die SPD die Stichwahlen gewinnen. In Krefeld setzte sich Frank Meyer deutlich mit 63,9 Prozent der Stimmen gegen Peter Vermeulen durch, den die CDU als Nachfolger des bisherigen Rathaus-Chefs Gregor Kathstede ins Rennen geschickt hatte.

In Solingen wurde Tim Kurzbach (SPD) zum neuen OB gewählt. Der gemeinsame Kandidat von SPD und Grünen kam auf 55,6 Prozent. Gegenkandidat Frank Feller von der CDU erzielte 44,4 Prozent. Der bisherige Oberbürgermeister Norbert Feith (CDU) war nicht mehr angetreten.

In Bochum stellt die SPD auch weiterhin den Oberbürgermeister. Ihr Kandidat Thomas Eiskirch setzte mit 53,1 Prozent gegen den CDU-Politiker Klaus Franz durch.

dpa

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