Statement von Kramp-Karrenbauer

CDU nennt AfD im Osten rechtsradikal - und will Teil der Anhänger abwerben

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Die Alternative für Deutschland (AfD) demonstriert gegen eine vermeintliche Islamisierung in Rostock.

CDU-Generalsekretärin Kramp-Karrenbauer bescheinigt der AfD in Ostdeutschland ein extremistisches Profil. Dennoch hält sie es für möglich, einen bestimmten Teil ihrer Wähler für die Union zu gewinnen.

CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer hat der AfD in Ostdeutschland ein extremistisches Potenzial bescheinigt. Insbesondere die ostdeutschen Landesverbände zeigten "ein rechtsradikales Profil", sagte Kramp-Karrenbauer der Berliner Zeitung vom Freitag.

Die CDU rief sie auf, in den anstehenden Landtagswahlkämpfen nicht über Koalitionen mit AfD oder Linkspartei zu spekulieren. Es gehe für ihre Partei darum "die Mitte zu stärken und die Ränder zurückzudrängen. Das erreicht man nicht dadurch, dass man überlegt, mit wem man von links oder rechts Gespräche führt", sagte Kramp-Karrenbauer.

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Brandenburger CDU-Chef schließt AfD als Koalitionspartner nicht aus

Der Brandenburger CDU-Chef Ingo Senftleben hatte angekündigt, wenn seine Partei bei der Landtagswahl im Herbst kommenden Jahres stärkste Kraft werde, wolle er mit allen Parteien über ihre Ideen und Konzepte für das Land reden. Das sei "nicht die Auffassung des Konrad-Adenauer-Hauses und der anderen ostdeutschen Landesverbände", betonte die CDU-Generalsekretärin.

CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer.

Auf die Frage, welche AfD-Wähler die Union zurückholen könne, sagte Kramp-Karrenbauer: "Die mit sehr rechtem und rechtsradikalem Gedankengut sind für die CDU nicht gewinnbar." Die wolle sie auch nicht in den Reihen der Partei haben.

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Diese AfD-Wähler will die Union zurückholen

"Aber es gibt eben auch andere, die sich von der Politik vernachlässigt fühlen, etwa weil die kommunale Infrastruktur ihrer Stadt marode ist, weil in ihrer Region Ärzte fehlen und Busse, die ein Gefühl von Heimatlosigkeit und Fremde haben", sagte Kramp-Karrenbauer. "Die müssen wir ansprechen."

dpa

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