CDU-Spitzenkandidat: Wulff ist Belastung für Wahlkampf

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Jost de Jager, CDU-Landesvorsitzender und Spitzenkandidat bei der Landtagswahl, fürchtet, dass Bundespräsident Wulff im Wahlkampf zur Belastung werden könnte.

Ahrensburg - Jost de Jager, CDU-Landesvorsitzender und Spitzenkandidat bei der Landtagswahl, fürchtet, dass Bundespräsident Wulff im Wahlkampf zur Belastung werden könnte.

Die Debatte um den Immobilienkredit des Bundespräsidenten Christian Wulff könnte für die CDU im schleswig-holsteinischen Wahlkampf zu einer Belastung werden. Das befürchtet Jost de Jager, CDU-Landesvorsitzender und Spitzenkandidat bei der Landtagswahl im kommenden Mai. „Es ist immer ärgerlich, wenn in Wahlkampfzeiten durch eigene Leute Glaubwürdigkeitsfragen aufgeworfen werden“ sagte er dem Hamburger Abendblatt. „Das könnte Folgen für den Wahlkampf haben.“

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Zwischen CDU und SPD zeichnet sich in Umfragen ein harter Kampf um den Wahlsieg ab. Um 31 bis 33 Prozent schwanken die Umfragewerte für beide. CDU-Spitzenkandidat de Jager muss damit rechnen, dass der bisherige Koalitionspartner FDP an der Fünf-Prozent-Hürde scheitert. Deshalb gehe seine Partei ohne Koalitionsaussage in den Wahlkampf, kündigte de Jager an. Wie schon vor der Wahl 2009 sieht die CDU auch in den Grünen einen potenziellen Partner. Trotz Differenzen gibt es keine unüberwindbaren Gräben mehr zwischen den beiden Parteien.

dpa

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