Er spricht aus eigenen Erfahrungen

Özdemir fordert: „Keine Lehrer mehr aus der Türkei“

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Cem Özdemir (r.) im Talk mit Markus Lanz.

In der ZDF-Talkshow forderte Cem Özdemir, alle Lehrer künftig in Deutschland auszubilden. Die Art, wie er in seiner Schulzeit von türkischen Lehrern unterrichtet wurde, kritisierte er.

Hamburg - Parteivorsitzender Cem Özdemir von Bündnis 90/Die Grünen sorgte am Mittwochabend in der ZDF-Talkshow „Markus Lanz“ für Aufsehen. Der Spitzenkandidat der Grünen für die Bundestagswahl im September schlug beim Thema Integration klare Töne an.

„Keine Lehrer mehr aus der Türkei oder aus anderen Ländern, die Kinder, die in der Bundesrepublik Deutschland zur Schule gehen, unterrichten“, forderte Özdemir und schob hinterher: „Stopp damit, dass Ideologien aus anderen Ländern nach Deutschland getragen werden!“ 

Vor allem die Art und Weise, wie sich die Inhalte des Unterrichts von deutschen und türkischen Lehrern unterscheiden, bereiten dem 51-jährigen Bauchschmerzen. „Vormittags in der deutschen Schule habe ich gelernt, dass man Geschichte hinterfragen darf, sogar hinterfragen muss“, erzählte er von seinen eigenen Erfahrungen während seiner Schulzeit.

Özdemirs eigene Erfahrungen mit deutschen und türkischen Lehrern 

Neben dem Besuch in der deutschen Schule habe er am Nachmittag noch Unterreicht bei türkischen Lehrern gehabt. Dort musste er nach eigener Aussage erfahren, „dass man keine Fragen stellt“. Der Tenor sei für Özdemir dabei stets gewesen, dass der Staat alles richtig mache und die Religion nicht zu hinterfragen sei.

Die Idealvorstellung Özdemirs wäre, wenn man „die Religionslehrer in Zukunft in Deutschland“ ausbilden würde. Das Publikum quittierte seine Einlassungen mit einem ausgedehnten Applaus.

tlo

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