Charité-Chef hat Timoschenko besucht

Kiew - Der Leiter der Berliner Charité, Karl Max Einhäupl, hat am Freitag die inhaftierte frühere ukrainische Ministerpräsidentin Julia Timoschenko in ihrer Gefängniszelle besucht.

Der Chef der Berliner Charité-Klinik, Karl Max Einhäupl, hat im Fall der inhaftierten ukrainischen Oppositionsführerin Julia Timoschenko den 8. Mai als Behandlungsbeginn in Charkow bestätigt. “Die deutschen und ukrainischen Ärzte haben sich heute mit Frau Timoschenko getroffen und mit ihr ausführlich gesprochen“, teilte Einhäupl am Freitag nach Angaben ukrainischer Medien in Charkow rund 450 Kilometer östlich von Kiew mit. “Frau Timoschenko hat vorläufig zugestimmt, am Dienstag, dem 8. Mai, in die Zentrale Eisenbahnerklinik von Charkow verbracht zu werden.“

Dort werde ein Arzt der Charité mit Unterstützung einheimischer Kollegen sofort mit der Behandlung der Ex-Regierungschefin beginnen, sagte Einhäupl. “Das wird ein allgemeiner Schritt zur Lösung der Frage.“ Die Strafkolonie in Charkow bestätigte die Angaben des Charité-Chefs, der vom Unfallchirurgen und Orthopäden Norbert Haas begleitet wurde. Dagegen wollte die Berliner Charité keine Auskunft geben. Es werde nicht einmal bestätigt, dass Einhäupl in der Ukraine sei, sagte eine Sprecherin auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.