Konflikt um Territorien

China verurteilt US-Manöver im Südchinesischen Meer

Der US-amerikanische Lenkwaffenkreuzer "Antietam". Foto: Mark R. Cristino/Archiv
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Der US-amerikanische Lenkwaffenkreuzer "Antietam". Foto: Mark R. Cristino/Archiv
Satellitenbild von Woody Island: China bestreitet, auf der Insel Raketensysteme installiert zu haben. Foto: Imagesat International N.V
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Satellitenbild von Woody Island: China bestreitet, auf der Insel Raketensysteme installiert zu haben. Foto: Imagesat International N.V
Aufwendige Militäranlagen am Chigua-Riff, das zu den umstrittenen Spratly-Inseln gehört. Foto: Philippinische Armee
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Aufwendige Militäranlagen am Chigua-Riff, das zu den umstrittenen Spratly-Inseln gehört. Foto: Philippinische Armee
Landebahn auf einer der zwischen China, Vietnam, Japan und den Philippinen umstrittenen Spratly-Inseln. Foto: Rolex Dela Pena
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Landebahn auf einer der zwischen China, Vietnam, Japan und den Philippinen umstrittenen Spratly-Inseln. Foto: Rolex Dela Pena
Ein Foto der vietnamesischen Küstenwache zeigt ein chinesisches Schiff, das Wasserkanonen gegen ein vietnamesisches Schiff einsetzt. Beide Länder streiten um Hoheitsrechte. Foto: Vietnamesische Küstenwache
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Ein Foto der vietnamesischen Küstenwache zeigt ein chinesisches Schiff, das Wasserkanonen gegen ein vietnamesisches Schiff einsetzt. Beide Länder streiten um Hoheitsrechte. Foto: Vietnamesische Küstenwache
Die Satellitenaufnahme zeigt mutmaßliche chinesische Raketenstellungen auf Woody Island, der größten Paracel-Insel. Foto: Imagesat International N.V.
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Die Satellitenaufnahme zeigt mutmaßliche chinesische Raketenstellungen auf Woody Island, der größten Paracel-Insel. Foto: Imagesat International N.V.
China beansprucht große Seegebiete mit bedeutenden Fischgründen, Rohstoffvorkommen und Schifffahrtsstraßen. Foto: Philippinische Armee
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China beansprucht große Seegebiete mit bedeutenden Fischgründen, Rohstoffvorkommen und Schifffahrtsstraßen. Foto: Philippinische Armee
Auf winzigen Inseln im Südchinesischen Meer sind chinesische Militärkomplexe entstanden. Foto: Philippinische Armee
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Auf winzigen Inseln im Südchinesischen Meer sind chinesische Militärkomplexe entstanden. Foto: Philippinische Armee
Ein philippinischer Soldat patrouilliert auf einer der umstrittenen Inseln im Südchinesischen Meer. Foto: Ritchie B. Tongo
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Ein philippinischer Soldat patrouilliert auf einer der umstrittenen Inseln im Südchinesischen Meer. Foto: Ritchie B. Tongo

Wertvolle Rohstoffe im Meeresboden, wichtige Schifffahrtsstraßen - das Südchinesische Meer weckt bei allen Anliegerstaaten Begehrlichkeiten. Jetzt fühlt sich China von US-Kriegsschiffen in seiner Einflusszone provoziert.

Peking (dpa) - China hat die Operation zweier US-Kriegsschiffe im Südchinesischen Meer scharf kritisiert. Das Eindringen in die Hoheitsgewässer sei eine "Provokation"​ und "verletzt ernsthaft Chinas Souveränität", zitierte die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua das Pekinger Verteidigungsministerium.

China werde die Kampfbereitschaft seiner Marine- und Luftstreitkräfte stärken und seine Verteidigungsfähigkeit verbessern.

Zuvor hatten mehrere US-Medien berichtet, dass der Zerstörer "Higgins" und der Lenkwaffenkreuzer "Antietam" am Sonntag Gewässer in der Nähe der Paracel-Inseln durchquert hätten und auch durch deren Zwölf-Meilen-Zone gefahren seien. Während China solche Manöver als illegal bezeichnet, sehen die USA keinen Rechtsbruch.

Der Konflikt um Territorien im Südchinesischen Meer hatte sich zuletzt wieder verschärft, weil China nach US-Angaben in einem anderen Teil des Südchinesischen Meeres, auf den künstlich ausgebauten Riffen der Spratly-Inseln, Raketen und Marschflugkörper stationiert hatte. Die USA und Chinas Nachbarn, die ebenfalls Ansprüche auf die strategisch wichtigen Gewässern erheben, werfen Peking eine zunehmende Militarisierung der Region vor.

Als Reaktion auf die Stationierung der Raketen hatten die USA China vergangene Woche von dem alle zwei Jahre stattfindenden Rimpac-Manöver (kurz für "Rim of Pacific") ausgeladen.

Das Südchinesische Meer liegt zwischen China, Vietnam, Malaysia und den Philippinen. Peking beansprucht 80 Prozent des rohstoffreichen Gebietes, durch das wichtige Schifffahrtsstraßen führen. Der internationale Schiedsgerichtshof in Den Haag wies 2016 die Gebietsansprüche zurück. China ignoriert das Urteil aber.

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