China will verbindliche Obergrenzen bei Klimagipfel

+
Eine Frau mit Mundschutz passiert die Kühltürme eines Kohlekraftwerkes in Shenyang im Nordosten Chinas. Die chinesische Regierung will sich bei dem bevorstehenden Klimagipfel in Kopenhagen für verbindliche Obergrenzen beim CO2-Ausstoß einsetzen.

Peking - China will sich bei dem bevorstehenden Klimagipfel in Kopenhagen für verbindliche Obergrenzen beim CO2-Ausstoß einsetzen.

Peking werde es “nicht hinnehmen, wenn der Gipfel mit einer leeren sogenannten politischen Erklärung zu Ende gehen wird“, zitierte die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Mittwoch den Klimaunterhändler Li Gao. Das bevölkerungsreichste Land der Erde ist gleichzeitig auch der größte CO2-Produzent. Peking hat angekündigt, bis 2020 insgesamt 15 Prozent seines Energiebedarfs aus erneuerbaren Formen wie Strom- und Windenergie erzeugen. Die USA haben sich bislang noch nicht auf eigene Ziele zur Reduzierung ihres Schadstoffaustausches festgelegt, ein Gesetzentwurf kommt im Kongress nur schleppend voran. Bei einer Zählung pro Kopf verursacht ein Amerikaner im Vergleich zu Europäern und Japanern einen doppelt so hohen Ausstoß von Treibhausgasen.

AP

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.