Christ im Irak entführt - Turkmenischer Politiker getötet

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Christen demonstrieren in Brüssel gegen den Terror im Irak. Angehörige der christlichen Minderheit im Irak sind in den vergangenen Jahren besonders häufig Opfer von Terroristen und Erpresserbanden geworden.

Kirkuk - In der nordirakischen Stadt Kirkuk ist am Montag ein Christ entführt worden, der für die staatliche Ölgesellschaft arbeitete.

Das berichtete die Polizei in der 250 Kilometer nördlich von Bagdad gelegenen Vielvölkerstadt. Angehörige der christlichen Minderheit sind in den vergangenen Jahren besonders häufig Opfer von Terroristen und Erpresserbanden geworden.

Vertreter der Minderheit der Turkmenen in Kirkuk forderten unterdessen die Gründung einer nur aus Turkmenen bestehenden Einheit der Polizei. Nur dadurch sei der Schutz der Turkmenen im Nordirak gewährleistet, erklärten sie. Am Sonntagabend war in der Stadt Mossul ein turkmenischer Politiker ermordet worden.

dpa

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