Bildung in Corona-Krise

Nachhilfe für Schüler: Milliardenschweres Corona-Paket kommt

Schulen in Corona-Krise
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Die Bundesregierung hat ein „Aktionsprogramm Aufholen“ für Kinder und Jugendliche, die durch die Corona-Pandemie Lernrückstände aufholen müssen, verabschiedet. (Symbolfoto)

Zahlreiche Kinder und Jugendliche leiden unter Lernrückständen in der Pandemie. Ihre schulische Laufbahn gerät ins Stocken. Nun will die Politik nachhelfen.

Berlin/Kassel – Die Bundesregierung hat am Mittwoch (05.05.2021) ein Aufholprogramm von zwei Milliarden Euro, um mit Sozial- und Nachhilfeinitiativen die Folgen der Corona-Pandemie für Schüler, Jugendliche und Familien zu lindern, beschlossen.

Mit dem Programm für zwei Milliarden Euro will die Bundesregierung Länder und Kommunen unterstützen, um Bildungsrückstände aufzuholen. Bildungsministerin Anja Karliczek (CDU) sprach von einer nationalen Kraftanstrengung. Es sei damit zu rechnen, dass bis zu 25 Prozent der Schüler deutliche Lernrückstände hätten. Bei den Angeboten solle es um Kernfächer wie Deutsch und Mathematik gehen. Das Programm solle mit dem kommenden Schuljahr beginnen, aber bereits im Sommer Initiativen ermöglichen.

Corona in Deutschland: Bundesregierung beschließt „Aktionsprogramm Aufholen“

Eine Milliarde Euro ist für Nachhilfe- und Förderprogramme für Schüler gedacht, die Lernrückstände aufholen müssen. Eine weitere Milliarde Euro soll in soziale Maßnahmen investiert werden, um auch die psychischen Krisenfolgen für Kinder und Jugendliche abzufedern. (tu mit KNA/dpa)

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