Pandemie

Dehoga reagiert auf Corona-Gipfel-Beschluss: „2G-plus-Regel ist für viele Betriebe ein Desaster“

In der Gastronomie wurde das 2G-Plus-Modell flächendeckend als Corona-Regel eingeführt.
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In der Gastronomie wurde das 2G-Plus-Modell flächendeckend als Corona-Regel eingeführt.

Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) warnt angesichts der geplanten schärferen Zugangsregeln für die Gastronomie vor weiteren Umsatzeinbußen für die Betriebe.

Berlin - „Die flächendeckende Einführung von 2G-plus-Zugangsregeln ist für viele Betriebe ein Desaster“, sagte Dehoga-Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges dem Nachrichtenportal Watson. Schon jetzt hätten die Betriebe gegenüber 2019 mit deutlichen Umsatzeinbußen zu kämpfen. „Jeder zweite Unternehmer bangt um seine Existenz“, sagte Hartges.

Bund und Länder hatten beim Corona-Gipfel am Freitag wegen der Ausbreitung der hoch ansteckenden Omikron-Variante unter anderem eine 2G-plus-Regelung für Restaurants, Cafés oder Kneipen beschlossen. Künftig sollen demnach nur noch Geboosterte oder doppelt Geimpfte mit tagesaktuellem Test Zugang erhalten.

Dehoga befürchtet wegen 2G-Plus ein Desaster für viele Gastro-Betriebe

Hartges wies darauf hin, dass derzeit weniger als die Hälfte der Menschen im Land geboostert seien. Außerdem sei mit langen Warteschlangen vor Corona-Testzentren zu rechnen, die nur begrenzte Öffnungszeiten hätten. „Das trifft alle Betriebe besonders hart, die von Spontanbesuchen und vielen jüngeren Gästen leben, die oftmals noch nicht geboostert sind.“

Wichtig sei es nun, dass Betrieben „ausreichend existenzsichernde Hilfen zur Verfügung gestellt würden“, forderte Hartges. Notfalls müsse „nachjustiert werden“. (dpa)

  
 
 
  
 
 
 
 
 
  
 
 
Dehoga: „2G-plus-Regel ist für viele Betriebe ein Desaster“
Berlin (dpa) - Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) warnt angesichts der geplanten schärferen Zugangsregeln für die Gastronomie vor weiteren Umsatzeinbußen für die Betriebe. „Die flächendeckende Einführung von 2G-plus-Zugangsregeln ist für viele Betriebe ein Desaster“, sagte Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges dem Nachrichtenportal „watson“. Schon jetzt hätten die Betriebe gegenüber 2019 mit deutlichen Umsatzeinbußen zu kämpfen. „Jeder zweite Unternehmer bangt um seine Existenz“, sagte Hartges.
Bund und Länder hatten am Freitag unter anderem eine 2G-plus-Regelung für Restaurants, Cafés oder Kneipen beschlossen. Künftig sollen demnach nur noch Geboosterte oder doppelt Geimpfte mit tagesaktuellem Test Zugang erhalten.
Hartges wies darauf hin, dass derzeit weniger als die Hälfte der Menschen im Land geboostert seien. Außerdem sei mit langen Warteschlangen vor Testzentren zu rechnen, die nur begrenzte Öffnungszeiten hätten. „Das trifft alle Betriebe besonders hart, die von Spontanbesuchen und vielen jüngeren Gästen leben, die oftmals noch nicht geboostert sind.“
Wichtig sei es nun, dass Betrieben „ausreichend existenzsichernde Hilfen zur Verfügung gestellt würden“, forderte Hartges. Notfalls müsse „nachjustiert werden“.

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