Verein hat „klare Haltung“

Joshua Kimmich nicht gegen Corona geimpft: Jetzt äußert sich der FC Bayern München

Joshua Kimmich hat Bedenken bezüglich einer Corona-Impfung. Nach der Bundesregierung und dem Ethikrat hat sich nun auch der FC Bayern München dazu geäußert.

Kassel - Der Fußball-Nationalspieler Joshua Kimmich hat sich bislang nicht gegen Corona impfen lassen. Nach dem 4:0-Sieg in der Bundesliga gegen TSG 1899 Hoffenheim hatte der 26-Jährige gegenüber dem TV-Sender Sky geäußert, er habe „persönlich noch ein paar Bedenken, gerade, was fehlende Langzeitstudien angeht“. Die darauf folgende Impfdebatte hat Kritik und Erstaunen hervorgerufen.

Nach der Bundesregierung und dem Ethikrat hat sich jetzt auch die Vereinsspitze des FC Bayern zum Fall Kimmich geäußert. Vorstandsvorsitzender Oliver Kahn und Präsident Herbert Hainer wollen bezüglich einer Corona-Impfung keinen Druck auf ungeimpfte Fußballspieler wie Joshua Kimmich ausüben.

FC Bayern München zum Fall Joshua Kimmich: Verein hat „klare Haltung“

Gleichzeitig betonte die Vereinsführung des FC Bayern am Montag (25.10.2021) in München die klare Corona-Position des deutschen Rekordmeisters. Demnach habe der Verein laut Kahn „eine klare Haltung“ und empfehle allen, sich zu impfen. Man müsse jedoch auch „respektieren, wenn der eine oder andere eine andere Meinung hat“, so Kahn mit Blick auf Kimmich.

Die Vereinsspitze des FC Bayern München um Vorstandsvorsitzenden Oliver Kahn und Präsident Herbert Hainer hat sich jetzt zum Fall Kimmich geäußert. Der Fußball-Nationalspieler hat Bedenken bezüglich einer Corona-Impfung. (Archivbild)

Kimmich noch nicht gegen Corona geimpft: Kein Impfzwang beim FC Bayern München

Auch Vereinspräsident Hainer betonte die Bedeutung einer hohen Impfquote zur Bewältigung der Corona-Pandemie: „Der FC Bayern unterstützt die Impfaktion nachhaltig. Am Ende des Tages gibt es keinen Impfzwang bei uns. Es ist die Entscheidung eines jeden Einzelnen, und das muss man akzeptieren“, so Hainer.

Bayerns Ehrenpräsident Uli Hoeneß wollte sich am Montag (25.10.2021) in München jedoch nicht konkret vor den Kameras zum Fall Kimmich äußern. „Ich habe eine Meinung dazu, aber nur für ihn selber“, sagte Hoeneß. 

Die Diskussion um den ungeimpften Nationalspieler Joshua Kimmich ebbt nicht ab. Laut Medienberichten soll er auf einen Totimpfstoff warten. Auch SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat sich bereits zu dem Thema geäußert und dem Mittelfeldstar des FC Bayern München öffentlich ein Gesprächsangebot bezüglich der Corona-Impfung gemacht. (Helena Gries)

Rubriklistenbild: © Sebastian Widmann/dpa

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