FDP-Politikerin widerspricht

„Viele Kinder verlieren ihre Eltern“: Was ist dran an Karl Lauterbachs dramatischer Prognose?

„Viele Kinder verlieren ihre Eltern“ - Stimmt Lauterbachs dramatische Prognose?
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„Viele Kinder verlieren ihre Eltern“: Karl Lauterbach bekommt für seine Aussage Kritik von der FDP. Stimmt seine Prognose? (Archivfoto)

Karl Lauterbach warnt, dass Intensivpatienten immer jünger werden. Das Intensivregister erhebt dazu jedoch gar keine Zahlen. Alle News im Ticker.

  • Corona: Einige Schauspieler protestieren derzeit mit einer Internet-Aktion gegen die aktuellen Corona-Maßnahmen der Regierung.
  • Karl Lauterbach übt erneut Kritik an der Protest-Aktion der Künstler.
  • Corona-News: Der SPD-Politiker berichtet, dass eine Impfkombination aus den Vakzinen von Astrazeneca und Biontech „optimal“ sein könnte.
  • Dieser Ticker ist beendet: Weitere Nachrichten zu Karl Lauterbach zur Corona-Pandemie gibt es hier.

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+++ 17.57 Uhr: Die Corona-Lage in Deutschland ist weiter angespannt, die Inzidenzwerte und Zahl der Corona-Intensivpatienten sind in den vergangenen Wochen stetig gestiegen. Etwa 90 Prozent der Corona-Fälle in Deutschland sind aktuell auf die britische Virus-Variante B.1.1.7 zurückzuführen, diese wird laut RKI „noch leichter“ von Mensch zu Mensch übertragen als der ursprüngliche Erreger. Auch die Infektionen bei jüngeren Menschen sind während der dritten Welle deutlich gestiegen.

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach warnte im Zusammenhang mit der aktuellen Entwicklung in der Corona-Pandemie: Diejenigen, die jetzt auf den Intensivstationen behandelt werden, seien „im Durchschnitt 47 bis 48 Jahre alt“. „Die Hälfte von denen stirbt. Viele Kinder verlieren ihre Eltern“, sagte Lauterbach in der ZDF-Sendung „Maybrit Illner“. Das sei „eine Tragödie.“

FDP-Politikerin kritisiert Karl Lauterbach: Mit „falschen Fakten“ Angst verbreiten

Die FDP-Politikerin Judith Skudelny hat daraufhin eine Anfrage an die Bundesregierung gestellt. Die Antwort auf die Anfrage lag der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag (29.04.2021) vor. Darin heißt es, dass Krankenhäuser zwar täglich ihre Behandlungskapazitäten sowie etwa die Zahl der entlassenen Patientinnen und Patienten übermitteln - „Daten über das (Durchschnitts-)Alter von Covid-19-Patientinnen und Patienten mit intensivmedizinischem Behandlungsbedarf“ fielen aber nicht darunter.

Angaben darüber, wie alt im Durchschnitt die Patientinnen und Patienten waren, die auf den Intensivstationen an den Folgen einer Corona-Infektion starben, liegen demnach nicht vor. Das Alter sei in der Statistik bislang nicht „als erforderlich angesehen“ worden, heißt es in der Antwort. Skudelny kritisierte Lauterbach für seine Aussage zum Alter der Intensivpatienten scharf und warf ihm vor, mit „falschen Fakten“ Angst zu verbreiten. Da das Alter gar nicht erfasst werde, entbehre diese Darstellung jeder Grundlage, sagte sie der AFP. Zudem kritisierte Skudelny, dass das Alter der Intensivpatienten nicht erhoben wird.

Corona-Intensivpatienten in Hessen - Recherche zeigt: Patienten sind jünger

Auch in Hessen gibt es bislang keine Statistik oder belastbare Zahlen zum Alter der Corona-Patienten auf Intensivstationen, berichtet fnp.de*. Eine HR-Recherche zu Zahlen an den großen hessischen Kliniken in Frankfurt, Wiesbaden, Gießen, Fulda und Kassel, die auch einen Großteil der Intensivpatienten versorgen, zeigt jedoch: Die Covid-Intensivpatienten dort sind tatsächlich deutlich jünger, als noch in den ersten beiden Corona-Wellen. Eine konkrete Zahl nannte hier allerdings nur das Klinikum Kassel. Hier waren die Patienten Mitte April zwischen 59 und 71 Jahre alt.

In der dritten Welle gebe es einen ungebremsten und dramatischen Anstieg von Covid-Patienten auf den Intensivstationen, sagte Gernot Marx, Chef der deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) Anfang April. Die Patienten würden immer jünger. Aktuell liege das Alter zumeist zwischen 40 und 70. Bei den unter 50-Jährigen sterbe jeder fünfte Intensivpatient, bei den Älteren im Schnitt jeder zweite, sagte Marx. 

Erst Scholz, dann Lauterbach: SPD-Politiker sprechen sich für Corona-Impfmobile in Brennpunkten aus

+++ 14.01 Uhr: Der Kanzlerkandidat der SPD, Olaf Scholz, sprach gegenüber dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) davon, dass die Corona-Impfung „nicht zur sozialen Frage“ werden darf. Scholz fordere daher Impfmobile in sozial schwachen Brennpunkten. Auf Twitter unterstützte Karl Lauterbach seinen Parteikollegen.

„Brennpunkte führen zu besonders vielen Intensivfällen und verhindern Herdenimmunität“, schrieb Lauterbach. Die Impfmobile in Brennpunkten seien in dieser Phase der Corona-Pandemie sehr wichtig. Gerade den Impfstoff von Johnson&Johnson könne man zu diesem Zweck gut einsetzen, da er nur einmal verimpft werden muss. Ein Nutzer auf Twitter verwies darauf, dass man dem Impfstoff keine Stempel aufdrücken sollte, indem man ihn nur an diesen Orten einsetzt. Selbiges wäre mit dem Astrazeneca-Impfstoff geschehen, den viele nun als zweite Wahl empfänden.

Biontech als Corona-Zweitimpfung nach Astrazeneca? Karl Lauterbach äußert sich

Update vom Mittwoch, 28.04.2021, 10.23 Uhr: Im April ließ sich Karl Lauterbach mit dem umstrittenen Corona-Vakzin von Astrazeneca impfen. Nun twittert der SPD-Politiker, dass er als „Astrazeneca-Geimpfter“ oft gefragt werde, welchen Impfstoff er bei der Zweitimpfung erhalten werde. Der Gesundheitsökonom teilte die Einschätzung von Leif Erik Sander, einem Virologen der Berliner Charité: „Wahrscheinlich ist Biontech als zweite Impfung die optimale Wahl.“

Auch wenn Lauterbach betont, dass die Studienlage dazu noch nicht abgeschlossen sei, verweist er auf die Forschungen aus Großbritannien. Diese legen nahe, „dass Astrazeneca plus Biontech/Moderna eine optimale Kombination sein könnte“.

#allesdichtmachen: Karl Lauterbach meldet sich erneut zu Wort

Update vom Dienstag, 27.04.2021, 10.49 Uhr: Erneut hat sich Karl Lauterbach zu der Aktion #allesdichtmachen geäußert. Auf Twitter hat der SPD-Politiker einen Ausschnitt des TV-Magazins Kulturzeit geteilt, in dem der Schauspieler Ulrich Matthes über seine Meinung zu der Aktion spricht. Mit #allesdichtmachen haben zahlreiche Künstler und bekannte Schauspieler in Deutschland die aktuellen Corona-Maßnahmen der Politik kritisiert.

Name:Karl Wilhelm Lauterbach
Gerboren:21.02.1963
Mitglied des deutschen Bundestages seit:2005
Partei:SPD

Im Interview, welches Lauterbach auf Twitter geteilt hat, beschreibt Matthes seine „heftigen Gefühle“ im Rahmen der Aktion #allesdichtmachen: Er sei wütend und enttäuscht, dass Menschen glauben, mit solch einer Aktion des Sarkasmus in der aktuellen Situation nach einem Jahr Corona irgendetwas bewegen zu können. Solch eine Aktion könne man nur als zynisch empfinden - „und ich tue das auch“, so Matthes. Lauterbach teilte das Video und schrieb dazu: „Sehe ich auch so!“.

Karl Lauterbach äußert sich zu Corona-Mutationen - und weckt Hoffnung

Update vom Montag, 26.04.2021, 17.15 Uhr: Auf Twitter äußert sich SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hinsichtlich neuer Studien. Diese zeigen, dass die Corona-Impfstoffe von Biontech und Moderna „wahrscheinlich gegen fast alle bisherigen Mutationen so wirken, dass schwere Verläufe abgewendet werden“, so Lauterbach im Netz.

Auch eine Neutralisationsstudie aus Indien zeige ähnliche Ergebnisse hinsichtlich der neuartigen Corona-Variante B.1.617. Lauterbach zufolge würden die Impfungen besser schützen als das Durchstehen einer Corona-Infektion, da die Immunantwort höher ausfällt.

Auch der Impfstoff des britisch schwedischen Herstellers Astrazeneca „dürfte für die meisten Varianten auch zumindest schwere Fälle vermeiden“, schreibt der Gesundheitsexperte. Insgesamt würde nach dem SPD-Politiker also ein breiter Impfschutz in der Bevölkerung vor dem Virus schützen. Nach seinen Einschätzungen breiten sich die Mutationen in Ländern mit vielen Geimpften nicht so schnell aus.

Lauterbach schreibt über „beunruhigende Studie“ zu Astrazeneca-Impfstoff und Corona-Mutante

Update vom Sonntag, 25.04.2021, 15.58 Uhr: „In Indien bahnt sich Covid-Katastrophe an“, schreibt SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach auf Twitter. Die neue Mutation B.1.617 setze sich massiv gegen andere Varianten durch. Da die indische Doppel-Mutante sich auch „bei Impfung durchsetzen kann“, komme auf „Europa ein Problem zu“. In England wachse B.1.617 rasant. Noch sei unklar, „ob dies nur Reisende sind“.

Um die befürchtete Katastrophe abzuwenden, sieht Lauterbach die Industrieländer „moralisch in der Pflicht, auch ärmere Länder schnellstens mit Impfstoff zu versorgen“. Schließlich würden die Corona-Fallzahlen in Indien aktuell explodieren. Es sei nur eine Frage der Zeit, bis die Mutation auch andere ärmere Länder erreiche.

Zudem bestätige eine „beunruhigende Studie“ aus Südafrika, dass der Astrazeneca-Impfstoff vor einer milden Covid-Infektion mit der Südafrika-Mutante nicht schützt, schreibt Lauterbach auf Twitter. Ob ein Schutz gegen schwere Erkrankungen bestehe, sei unklar. Das Gleiche gelte für die Corona-Mutante aus Indien.

Warum es um Karl Lauterbach in den nächsten Tagen still werden könnte

Update vom Samstag, 24.04.2021, 15:32 Uhr: In den kommenden Tagen könnte es still um Karl Lauterbach werden. Der SPD-Politiker, der sich sonst häufig auf Twitter zur Corona-Pandemie äußert, berichtet nun eben dort, dass er „in den letzten Tagen nicht getwittert und auch Medientermine“ abgesagt habe.

„Bevor spekuliert wird: Musste mich kurzfristig einer Augen Operation unterziehen. Hoffe auf baldige Genesung“, so Lauterbach weiter. Der Gesundheitsökonom plant daher, etwa eine Woche lang kürzerzutreten, verspricht aber, dass er weiterhin alles „verfolge“.

#allesdichtmachen: Karl Lauterbach mit scharfer Kritik

Update vom Freitag, 23.04.2021, 16.36 Uhr: Zahlreiche Künstler, darunter bekannte Schauspieler wie Jan Josef Liefers und Volker Bruch, kritisieren mit der Aktion „#allesdichtmachen“ die aktuelle Corona-Politik der Regierung. Besonders die Kulturbranche leidet derzeit unter den strengen Maßnahmen während der Pandemie. Doch SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach kann die Aussagen der Unterstützer nicht nachvollziehen.

Auf Twitter reagiert der Politiker auf einen Tweet von Liefers zu der Aktion und schreibt: Mich haben die Aussagen von #allesdichtmachen nicht überzeugt. Trotzdem müssen wir alle mit Anschuldigungen und Beleidigungen abrüsten. Die Schauspieler machen auf ihre Probleme aufmerksam. Sie haben ein Anliegen, wie wir Wissenschaftler und Politiker auch. Toleranz muss sein.“

Lauterbach kritisiert #allesdichtmachen-Aktion von Künstlern - und verteidigt Corona-Politik

Lauterbach bittet außerdem darum, jetzt keinen weiteren Hass zu verbreiten und zusammenzuhalten. „Außerdem riskieren wir kurz vor Impfung noch viele Tote bei der Gruppe der Risikoträger ohne Impfung und Mutationen die den Impferfolg gefährden. Das will keiner. #allesdichtmachen Künstler auch nicht. Daher: jetzt kein Hass. Davon haben wir genug. Ich weiß, wovon ich rede“, so der Gesundheitsexperte weiter.

Lauterbach ist sich sicher, dass die Maßnahmen, unter anderem die bundesweite Corona-Notbremse, schon bald zusammen mit den Impfungen die Lage verbessern würden. „Dafür brauchen wir das Vertrauen und die Geduld der Bürger. Häme, Spott und Besserwisserei helfen nicht weiter“, schreibt der SPD-Politiker.

Hohe Corona-Inzidenz bei Kindern: Karl Lauterbach mahnt zu Distanzunterricht

Erstmeldung vom Donnerstag, 22.04.2021, 14.17 Uhr: Kassel - Ausgangssperre nach 22 Uhr, Kontaktbeschränkungen ab einer Inzidenz von 100 und Schulschließungen ab einer Inzidenz von 165 - diese Punkte sieht die Änderung des Infektionsschutzgesetzes vor. Das Corona-Notbremse-Gesetz wurde am Mittwoch (21.04.2021) im Bundestag beschlossen und am Donnerstag (22.04.2021) hat der Bundesrat der Notbremse zugestimmt.

Der SPD-Politiker Karl Lauterbach fordert schon seit längerem, die Schulen früher zu schließen und nicht zu warten bis die Inzidenzen in der jeweiligen Region so hoch sind. Aktuell wies der Politiker bei Twitter auf die bisher höchste Corona-Inzidenz bei Kindern und Jugendlichen hin.

Corona in der Schule: Karl Lauterbach fordert eine erneute Schließung

Auf Twitter plädiert Karl Lauterbach dafür, das Schuljahr im Distanzunterricht fortzuführen. Vor dem Hintergrund, dass sowohl Eltern, als auch Lehrerinnen und Lehrer bisher noch nicht alle geimpft sind, sei das die einzige Möglichkeit. Auch darauf, dass Langzeitschäden nach einer Infektion mit dem Corona-Virus, die sogenannten Long Covid, bei Kindern ebenso auftreten können wie bei Erwachsenen, verweist der SPD-Politiker auf Twitter.

Seinem Tweet ist eine Darstellung der Inzidenz-Werte der letzten Wochen beigefügt. Aus dieser Darstellung wird ersichtlich, dass die Inzidenz in der Altersgruppe zwischen 5 und 9 Jahren bereits bei 185 liegt. In der nächst höheren Altersgruppe, bis 14 Jahre, liegt diese bereits bei 205. Lauterbach beendet seinen Tweet mit dem ernüchternden Fazit: „B117 Welle stoppen wir zu spät.“

Karl Lauterbach auf Twitter: Corona-Statement zu Schule und Kindern wird heftig kommentiert

Unter dem Twitter-Post von Karl Lauterbach, der aktuell über 10.000 Likes hat, wird heftig diskutiert. Über 1000 Kommentare hat dieser bereits. Viele der Kommentare nehmen Karl Lauterbach direkt in die Kritik. In einem Kommentar wird dem SPD-Politiker vorgeworfen für eine Schließung der Schulen ab einer Corona-Inzidenz von 200 votiert zu haben.

Weitere Nutzer hinterfragen öffentlich die Corona-Aussagen von Lauterbach. Ein Kommentar wirft ihm sogar Panikmache vor: „Long Covid bei Kindern ist noch seltener als ein Tweet von Ihnen der NICHT substanzlos Panik verbreitet.“

Corona bei Kindern: Karl Lauterbach fordert seit längerem konsequentere Schließungen

Tatsächlich fordert Karl Lauterbach bereits seit längerem konsequente Schulschließungen. Bereits Mitte März setzte sich Lauterbach für eine Schulschließung bis Ostern ein. In seinem damaligen Appell forderte der Politiker sogar eine Schließung der Grundschulen. Auch in der aktuellen Debatte spricht sich Karl Lauterbach für eine frühere Schließung der Schulen aus. Bereits am Freitag (16.04.2021) sagte er auf dem TV-Sender Phönix:

Ich halte die Situation an den Schulen für so brenzlig, dass das Ganze begrenzt werden müsste auf Inzidenzen unter 100.

Karl Lauterbach

Vor den Spätfolgen einer Corona-Infektion bei Kindern und Jugendlichen warnen auch andere Mediziner. Daniel Vilser, der Leiter einer Kinder-Ambulanz für Corona-Langzeitfolgen, warnte in einem Interview mit focus.de ebenfalls vor einer massiv steigenden Anzahl an jungen Covid-19-Patienten. Die Spätfolgen, das sogenannte Long Covid, würde gerade bei diesen jungen Menschen stark unterschätzt werden, so der Experte. (Lucas Maier, Jan Wendt, Nail Akkoyun, Helena Gries, Alina Schröder, Karolin Schaefer) *fnp.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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