SPD-Gesundheitsexperte

Karl Lauterbach: So lässt sich eine vierte Corona-Welle vermeiden

Karl Lauterbach hofft auf den Erfolg eines möglichen Corona-Impfstoffs. Zudem spricht der Politiker darüber, in der Vergangenheit auch falsch gelegen zu haben.

  • Karl Lauterbach (SPD) äußert eine hoffnungsvolle Prognose für den Corona-Sommer 2021.
  • Der Politiker spricht über falsche Einschätzungen seinerseits.
  • Karl Lauterbach erklärt, wie man eine vierte Welle vermeiden könnte.

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Update vom Donnerstag, 13.05.2021, 10.10 Uhr: Die dritte Corona-Welle scheint gebrochen, Karl Lauterbach warnt aber bereits vor einer vierten Welle und appelliert daran, dieser so schnell wie möglich vorzubeugen: „Die Zahlen entwickeln sich sehr positiv. Einem entspannten Sommer mit deutlichen Lockerungen steht nichts mehr entgegen, wenn wir jetzt nicht unvorsichtig werden. Um jedoch eine vierte Welle im Herbst zu verhindern, müssen wir Vorkehrungen insbesondere für Reiserückkehrer treffen“, sagt der SPD-Politiker gegenüber der Rheinischen Post.

Lauterbach zufolge wären mindestens 20 Prozent der Bevölkerung auf absehbare Zeit ohne Schutz, weil sie sich nicht impfen lassen können oder wollen. Daher brauche man „schon jetzt strenge Tests an den Flughäfen und eine Quarantäne der Reisenden, bis das Testergebnis vorliegt für diejenigen, die aus Mutationsgebieten kommen“.

Auch die Gastronomie gibt dem Gesundheitsökonom zu denken. So sei klar, dass wenn „im Sommer und Herbst die Restaurants ihre Innenräume wieder öffnen dürfen“, sich dort „die ungeimpften Menschen unweigerlich anstecken“, so Lauterbach. Es bräuchte darum „noch für eine sehr lange Dauer digitale Unterstützung durch die Corona-Warn-App oder die Luca-App, um die Infektionsketten nachzuverfolgen“.

Karl Lauterbach warnt vor weiteren Infektionen von ungeimpften Personen im Sommer und Herbst. Einer vierten Corona-Welle müsse daher schnellstmöglich vorgebeugt werden.

Einschätzung der Corona-Lage: Lauterbach schätzte Infektionen durch den Profifußball falsch ein

Update vom Mittwoch, 12.05.2021, 12.17 Uhr: Karl Lauterbach gilt als einer der führenden Gesundheitsexperten unter den Politikern und äußert sich regelmäßig zur Corona-Pandemie. Mit seinen Einschätzungen lag der SPD-Politiker häufiger richtig, manchmal allerdings, wie schon Virologe Hendrik Streeck, auch falsch.

Gegenüber Focus Online gesteht der Gesundheitsexperte nun ein, dass er „die Art und Weise wie Fußballspiele, die Fans und die Spieler sich selbst gefährden völlig falsch eingeschätzt“ habe. Lauterbach habe „nie damit gerechnet“, dass den Fußballligen „die Umsetzung der Geisterspiele“ derart gelingt. Dementsprechend habe er seinen „Streit“ mit Bayern-Trainer Hansi Flick und BVB-Geschäftsführer Joachim Watzke anschließend schnell begraben.

Die zweite Corona-Welle sah Karl Lauterbach allerdings recht früh kommen, dabei hätte er in diesem Punkt gerne falsch gelegen: „Da war ich leider ziemlich sicher, dass es so kommen würde. Aber wäre es anders gekommen, wäre ich der erste gewesen, der sich gefreut hätte, es wäre falsch gewesen.“

Corona: Karl Lauterbach bezeichnet möglichen Billig-Impfstoff als „genial“

Update vom Dienstag, 11.05.2021, 14.27 Uhr: Seit die dritte Corona-Welle beginnt abzuflachen, tritt Gesundheitsexperte Karl Lauterbach immer häufiger mit positiven und optimistischen Prognosen in Erscheinung. Jüngst hat der Politiker einen Artikel der New York Times auf Twitter geteilt, der den Versuch einiger Forscher umreißt, „billigen Massenimpfstoff“ auf Basis von herkömmlichen Hühnereiern zu entwickeln. Die Forschung verfolgt einen Ansatz, der bereits bei Grippeviren eingesetzt wird.

Aufgrund der noch immer herrschenden Impfstoff-Knappheit, ziehen ärmere Länder bei dem Streit der Staaten um Lieferungen mit Vakzinen gegen das Coronavirus häufig den Kürzeren. Kürzlich wurde zusätzlich bekannt, dass sich der Preis pro Biontech/Pfizer-Dosis durch den neuen Vertrag mit der Europäischen Union fast verdoppelt. Der Impfstoff auf Hühnereibasis wäre nicht nur deutlich günstiger, sondern könnte auch massenhaft produziert werden. „Die Technik ist so einfach wie genial“, schreibt Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach (SPD) dazu auf Twitter, „Wenn [der Versuch] erfolgreich ist, könnte jedes ärmere Land mit der Methode Impfstoff selbst herstellen“.

Der neue Impfstoff aus Hühnereiern heißt „NDV-HXP-S“* und wird in den kommenden Wochen in Brasilien, Thailand, Mexiko und Vietnam klinischen Tests unterzogen. Dabei soll festgestellt werden, wie wirksam das Mittel bei Menschen ist. Denn: Bislang zeigen lediglich Untersuchungen bei Tieren positive Resultate.

Karl Lauterbach warnt: Covid-19 ist „viel gefährlicher als Grippe“ 

Update vom Montag, 10.05.2021, 16.18 Uhr: Der Gesundheitspolitiker der SPD, Karl Lauterbach, hat am Samstag (08.05.2021) eine Grafik der Physikerin Viola Priesemann geteilt. Die 39-jährige Physikerin arbeitet für die Max-Planck-Gesellschaft in Göttingen und beschäftigt sich unter anderem mit der Untersuchung der Verbreitung des Coronavirus.

In der dargestellten Grafik werden Daten aus verschiedenen Ländern verglichen. Sie zeigt die Infektionssterberate bei einer Influenza- also Grippe-Erkrankung und einer Erkrankung mit Covid-19. Die Graphen sind eindeutig: In fast jedem Alter ist die Gefahr an dem Corona-Virus zu versterben deutlich höher.

Diese Grafik hatte die Physikerin Viola Priesemann aus Göttingen getwittert und Karl Lauterbach betont in seinem Retweet, das man anhand der Zahlen erkennen kann, dass das Coronavirus viel gefährlicher als die Grippe ist.

Karl Lauterbach zu Corona und der Grippe: Sterberisiko bei 70-Jährigen 25-fach erhöht

Bei Patienten, die um die 70 Jahre alt sind, ist das Sterberisiko sogar um das 25-fache höher als bei Grippe-Erkrankten im gleichen Alter. Bei 30-Jährigen ist das Risiko fünfmal höher. Karl Lauterbach schreibt zu seinem Post: „Gute Grafik, die zeigt, wie viel gefährlicher Covid als eine Grippe ist, auch für 30-Jährige.“

Eine Studie der US-Veteranen-Behörde zeigt ein ähnliches Bild. Die Wissenschaftler haben 3641 Covid-Patienten mit 12.676 Grippe-Patienten verglichen. Sie stellten dabei fest, dass die Sterblichkeit bei den Corona-Patienten um das Fünffache erhöht war. Außerdem mussten Covid-19-Erkrankte viermal häufiger beatmet werden und landeten zweieinhalbmal häufiger auf der Intensivstation. Die Behandlungszeiten waren zudem im Schnitt um drei Tage länger.

Karl Lauterbach warnt: Covid „viel gefährlicher als Grippe“ - auch für Jüngere

Update vom Sonntag, 09.05.2021, 14.39 Uhr: „Diejenigen, die jetzt auf den Intensivstationen behandelt werden, sind im Durchschnitt 47 bis 48 Jahre alt“, sagte Lauterbach in der ZDF-Sendung „Maybrit Illner“ Mitte April. Ob das tatsächlich so ist, lässt sich statistisch aktuell nicht belegen.

Eine Anfrage der FDP-Abgeordneten Judith Skudelny zum Alter der Covid-Patienten auf Intensivstationen ans Bundesgesundheitsministerium ergab, dass die Bundesregierung diesbezüglich bislang keine Daten erhoben hat. Skudelny kritisierte Lauterbach daraufhin scharf und warf ihm vor mit „falschen Fakten“ Angst zu verbreiten.

Karl Lauterbach selbst hat nun erklärt, es habe sich bei seiner Aussage lediglich um eine persönliche Schätzung gehandelt. Er sei inoffiziell in Kontakt mit Intensivmedizinern und sei auch selbst auf mehreren Intensivstationen gewesen, um sich sein eigenes Bild zu machen, sagte er dem BR. „Was ich damit ausdrücken wollte, ist, dass es Berufstätige sind“, so Lauterbach. „Ich hätte dazu sagen müssen, dass es keine Statistik gibt.“

Keine Statisik zum Alter der Corona-Intensivpatienten: Klinikum Kassel nennt Zahlen

Eine Auswertung der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) zeigt, dass der Altersdurchschnitt der Corona-Patienten auf Intensivstationen während der ersten und zweiten Welle bei 68 Jahren lag. Für die dritte Welle gebe es noch keine vergleichbaren Daten, zeigt eine Anfrage des BR. Auch eine Auswertung von Abrechnungsdaten von 310 Mitgliedskrankenhäusern durch die Initiative für Qualitätsmedizin (IQM) zeigt, dass Intensivpatienten während der zweiten Welle durchschnittlich um die 70 waren. Neuere Daten hat jedoch auch die IQM noch nicht erhoben.

Lauterbachs Eindruck wird jedoch von Aussagen verschiedener Intensivmediziner gestützt. Dass es sich bei den Corona-Intensivpatienten hauptsächlich um Berufstätige handele, bestätigte der wissenschaftliche Leiter des DIVI-Intensivregisters Christian Karagiannidis für die Intensivstation im Klinikum Köln-Meresheim, berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland.

Und auch DIVI-Präsident Gernot Marx sagte Anfang April, dass die Patienten auf den Intensivstationen immer jünger werden. Für Hessen bestätigt eine HR-Umfrage unter den großen hessischen Kliniken in Frankfurt, Wiesbaden, Gießen, Fulda und Kassel, die einen Großteil der Intensivpatienten versorgen, dass die Covid-Intensivpatienten dort tatsächlich deutlich jünger sind, als noch in den ersten beiden Corona-Wellen. Konkrete Zahlen nannte nur das Klinikum Kassel, dort waren die Patienten Mitte April zwischen 59 und 71 Jahre alt.

Long Covid bei Kindern? Kinderärzte äußern heftige Kritik an Karl Lauterbach

Update vom Samstag, 08.05.2021, 16.59 Uhr: Vor den Folgen einer Corona-Erkrankung bei Kindern und Jugendlichen hat Karl Lauterbach im Talk mit Maybrit Illner (ARD) gewarnt. Sieben Prozent der jungen Infizierten entwickelten Symptome von Long-Covid – das sei „keine Kleinigkeit“, so der Gesundheitsexperte.

Auf Anfrage der Bild erklärte der SPD-Politiker, woher seine Zahlen stammen: „Sie beziehen sich auf Studien des britischen Office for National Statistics wie auf eine große italienische Studie, die sogar 12 Prozent Langzeitfolgen für Kinder errechnet hat, die an Covid-19 erkrankt waren.“

Karl Lauterbach zu Long-Covid bei Kindern: Kinderärzte üben Kritik

Daraufhin hat sich die Bildzeitung bei Kinderärzten in Deutschland umgehört. Jakob Maske, Sprecher des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) und Betreiber einer Arztpraxis in Berlin, sagte diesbezüglich: „Sie müssen schon mit einer sehr, sehr großen Lupe suchen, um Fälle von Long Covid bei Kindern zu entdecken, wir betreuen kein einziges Kind mit Langzeitfolgen aus einer Covid-Erkrankung“.

Einem weiteren Kinderarzt ist Recherchen von Bild zufolge seit Beginn der Pandemie nur ein einziger Verdachtsfall untergekommen. Allerdings könne in diesem Fall nicht sicher gesagt werden, ob es sich tatsächlich um Long-Covid oder um eine Post-Shutdown-Folge, also eine psychische Folge des Lockdowns, gehandelt habe, berichtet Bild.

Frühere Astrazeneca-Zweitimpfungen? Karl Lauterbach warnt vor möglichen Folgen 

Update vom Freitag, 07.05.2021, 20.42 Uhr: Auf Twitter kritisiert eine Nutzerin die neue Impfstrategie für das Astrazeneca-Vakzin: „Hab ich richtig verstanden, statt den Abstand zwischen Erst- und Zweitimpfung zu strecken, damit möglichst viele einen Erstschutz erhalten, ziehen wir die Zweitimpfung vor, damit die, die schon geimpft sind, schnell in den Urlaub können?“

Prompt reagiert Karl Lauterbach – und gesteht ein, dass die Auffassung der Frau „leider nicht ganz falsch verstanden“ sei. Laut dem SPD-Politiker wäre ein anderes Vorgehen epidemiologisch „sinnvoller gewesen“. Weiter spricht der Gesundheitsökonom davon, dass sich die fehlenden Erstimpfungen noch als schädlich erweisen könnten: „Durch frühe Astrazeneca-Zweitimpfung fehlen nötige Erstimpfungen und der endgültige Astrazeneca-Impfschutz sinkt ab, was für Mutationen im Herbst kein Vorteil ist.“

Karl Lauterbach mit hoffnungsvoller Corona-Prognose: „Noch drei Wochen durchhalten“

Erstmeldung vom Freitag, 07.05.2021, 12.17 Uhr: Kassel - Karl Lauterbach macht in letzter Zeit häufig positive Prognosen und zeigt sich optimistisch was die Entwicklung der Pandemie angeht. Er spricht unter anderem von einem baldigen exponentiellen Absinken der Corona-Inzidenzen. Diese Erwartung machte der SPD-Gesundheitsexperte zudem in der ZDF-Talkshow Maybrit Illner am Donnerstagabend (06.05.2021) deutlich - übte aber auch scharfe Kritik an der Vorgehensweise in der zweiten Welle im vergangenen Herbst 2020.

„Vor der zweiten Welle ist zu wenig gewarnt worden“, sagte Lauterbach. Einige Wissenschaftler hätten „uns damals in eine falsche Sicherheit gewogen“. Explizite Namen wollte er jedoch nicht nennen. Vielmehr beschäftigt sich der Epidemiologe mit der Zukunft. Karl Lauterbach äußerte bereits vor der Talkshow, dass er ab einer Impfquote von 40 Prozent in Deutschland ein starkes Zurückgehen der Corona-Inzidenzwerte erwarte. Diese Prognose unterstrich er nochmal ausdrücklich am Donnerstagabend.

Corona-Pandemie in Deutschland: Karl Lauterbach mit dringlichem Appell an die Bevölkerung

Karl Lauterbach ist der Meinung, dass dieser sogenannte Kipppunkt spätestens Ende Mai erreicht werde. Der ausschlaggebende Grund für die positive Aussicht sei die deutlich wachsende Zahl der Impfungen. Aktuell haben laut Robert-Koch-Institut (RKI) 30,6 Prozent der Bevölkerung mindestens eine Erstimpfung erhalten - 8,6 Prozent sind bereits vollständig geimpft worden (Stand: 07.05.2021). Am Mittwoch (05.05.2021) wurde mit über 1,1 Millionen verabreichten Dosen sogar ein neuer Impfrekord aufgestellt. Zudem wurde die Priorisierung für den Corona-Impfstoff von Astrazeneca in Deutschland aufgehoben - das berichtete Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) in einer Pressekonferenz am Donnerstag (06.05.2021).

Karl Lauterbach äußerte in der ZDF-Sendung auch einen nachdrücklichen Appell an die Bürger, die Einschränkungen noch bis Ende Mai zu ertragen. „Wir haben ein Jahr und vier Monate durchgehalten. Wollen wir nicht noch diese drei Wochen durchhalten und dann den vollen Genuss haben?“, so der SPD-Politiker.

Karl Lauterbach mit hoffnungsvoller Prognose: Corona-Inzidenz soll schon bald stark sinken

In Deutschland sinkt die Corona-Inzidenz stetig weiter – derzeit liegt sie bei 125,7 (Stand: 07.05.2021). Eine Woche zuvor lag dieser Wert noch bei 154,9. Gegenüber der Bild-Zeitung nannte der SPD-Gesundheits­experte Karl Lauterbach fünf Punkte, die die aktuelle Infektions­lage positiv beeinflussen würden. Laut seiner Einschätzung könnte die Sieben-Tage-Inzidenz sogar bereits Mitte Juni bei unter 50 liegen.

„Die Bevölkerung hat reagiert und schon um Ostern herum von sich aus mehr Vorsicht walten lassen“, sagte der Politiker der Bild-Zeitung. Außerdem habe auch die bundesweite Corona-Notbremse ihren Teil zu dem sinkenden Inzidenz­wert beigetragen, weil einige Bundes­länder ihre geplanten Lockerungen doch nicht durchgeführt haben. Besonders in Groß­städten mit hohen Inzidenzen, so Lauterbachs dritter Punkt, habe die Not­bremse das Infektions­geschehen eindämmen können.

Name:Karl Lauterbach
Geboren am: 21. Februar 1963 (58 Jahre) in Düren
Amt: SPD-Mitglied des Deutschen Bundestages seit 2005
Ausbildung: Harvard Medical School

Zudem nennt der Politiker als vierten und fünften Punkt die voran­schreitende Impf­kampagne und den dadurch eintretenden Effekt bei der Bevölkerung. „Die Leute, die wissen, dass sie bald geimpft werden oder gar schon ihren Termin haben, werden viel vorsichtiger, denn niemand will sich vor der rettenden Impfung noch anstecken“, so Lauterbach.

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach: Corona-Fallzahlen „werden exponentiell absinken“

Karl Lauterbach ist aktuell zunehmend positiv gestimmt. Der SPD-Politiker erklärte bereits in einem Interview mit Merkur.de, dass er Mitte oder Ende Mai ein starkes exponentielles Absinken der Corona-Fallzahlen in Deutschland erwartet. Die Impfkampagne spiele derzeit allerdings noch keine große Rolle. „Die aktuellen Zahlen sind bislang nicht dem Impfen geschuldet.“

„Das ändert sich erst, wenn die Quote der Erstgeimpften zwischen 40 und 60 Prozent liegt“, so der SPD-Politiker. Dann sollten die Fallzahlen in Deutschland aber exponentiell sinken, vermutet Lauterbach: „Sieht man sich unseren Plan an, werden wir in Deutschland etwa ab der dritten oder vierten Maiwoche so weit sein. Dies entspricht auch Modellierungen.“ (Alina Schröder, Helena Gries und Nail Akkoyun) *fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Florian Gaertner/Imago

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