Klare Ansage für Impfverweigerer

Konzerte mit tausenden Besuchern? Bundesregierung macht Veranstaltern Hoffnung auf Neustart

Gibt es bald wieder Veranstaltungen mit tausenden Besuchern: Das Wacken Open Air musste 2020 und 2021 wegen Corona ausfallen. Nun soll jedoch bekannt geworden sein, dass es diesen Herbst dennoch ein Metal-Festival in Wacken geben wird.
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Gibt es bald wieder Veranstaltungen mit tausenden Besuchern: Das Wacken Open Air musste 2020 und 2021 wegen Corona ausfallen. Nun soll jedoch bekannt geworden sein, dass es diesen Herbst dennoch ein Metal-Festival in Wacken geben wird.

Gibt es bald wieder Veranstaltungen mit tausenden Besuchern? Die Bundesregierung ist optimistisch und macht dazu eine klare Ansage für Impfverweigerer.

Berlin - Hoffnung auf einen Neustart für die Veranstaltungsbranche nach dem Lockdown in der Corona*-Pandemie: Die Bundesregierung zeigt sich optimistisch, dass Konzerte und Veranstaltungen mit tausenden Besuchern im Herbst wieder möglich sind. „Mit zunehmender Impfquote bin ich trotz neuer Virusvarianten zuversichtlich, dass wir bald wieder zur Normalität zurückkommen“, sagte Wirtschaftsstaatssekretär Thomas Bareiß (CDU) der Welt am Sonntag. Im Spätherbst könne es so weit sein.

Große Veranstaltungen bald wieder möglich? Klare Ansage an Impfverweigerer

„Wenn jeder ein Impfangebot bekommen hat, gibt es keinen Grund mehr, warum nicht auch Veranstaltungen mit 10.000 Besuchern oder mehr wieder möglich sein sollten.“ Natürlich müssten die Besucher geimpft oder getestet sein. Impfverweigerer müssen dann womöglich draußen bleiben: „Wer für sich die Freiheit in Anspruch nimmt, sich nicht impfen oder testen zu lassen, der muss auch die unternehmerische Freiheit des Veranstalters akzeptieren, ihn nicht hineinzulassen.“ Bareiß will sich zudem in seinem Ministerium für möglichst einheitliche Regeln in den Bundesländern einsetzen.

Corona-Studie: Ansteckungsgefahr auf Partys und Konzerten gering - geht es bald wieder los?

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hatte mit Absinken der Corona-Fallzahlen und damit der Inzidenzen in Deutschland schon Mitte Juni davon gesprochen, dass Veranstaltungen mit 1000 Menschen* bereits denkbar wären. Forschende aus Spanien hatten zudem Anfang Juni die Ansteckungsgefahr auf Partys und Konzerten untersucht - und kam zu einem überraschendem Ergebnis. Denn keiner der 500 Konzertbesucher hatte sich trotz fehlendem Mindestabstand mit Corona infiziert.

Der Umsatz der Konzert- und Veranstaltungsbranche war im vergangenen Jahr um 80 Prozent gegenüber 2019 eingebrochen. Für das laufende Jahr rechnet der Bundesverband der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft sogar mit einem Minus von 98 Prozent gegenüber 2019. „Insgesamt wären dann fast elf Milliarden Euro an Einnahmen verloren“, sagt Verbandspräsident Jens Michow der Zeitung. Ein positives Signal sendet Tickethändler Eventim aus: Für den größten Teil der Mitarbeiter in Deutschland soll nach Angaben der Welt am Sonntag noch in diesem Monat die Kurzarbeit enden. (afp) *hna.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

So viele Leute dürfen sich treffen - das sind die aktuellen Corona-regeln in Hessen.

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