Schulstart in zwei Bundesländern

Corona-Krise: Lehrerverband mit deutlicher Kritik - „Stehen nicht viel besser da“

Nicht alle Schulen in Deutschland sind bisher ausreichend mit Corona-Luftfiltern ausgestattet - der Präsident des Lehrerverbandes kritisiert die mangelnde Vorbereitung auf das anstehende Schuljahr.
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Nicht alle Schulen in Deutschland sind bisher ausreichend mit Corona-Luftfiltern ausgestattet - der Präsident des Lehrerverbandes kritisiert die mangelnde Vorbereitung auf das anstehende Schuljahr.

Der Präsident des Deutschen Lehrerverbands, Heinz-Peter Meidinger, ist unzufrieden mit den Corona-Vorbereitungen auf das neue Schuljahr.

Berlin - Man stehe ehrlicherweise nicht viel besser da als im vergangenen Jahr, sagte Meidinger am Montag im ARD-Morgenmagazin. „Wenn wir uns die Luftfilter anschauen, dann stehen wir da nicht so gut da, wie wir stehen könnten. Das Bundesprogramm kam ja viel zu spät - erst im Juli.“ Hier habe man viel Zeit liegen lassen. Besser sehe es aber bei den Corona*-Schnelltests aus.

Als weiteres Problem machte Meidinger beim milliardenschweren Bundesprogramm für Aufholförderung aus. Es gebe einigen Regionen nicht genügend Personal, um Kindern versäumten Unterrichtsstoff zu vermitteln.
Dennoch müsse man mit Optimismus ins neue Schuljahr gehen, sagte der Verbandspräsident weiter. Noch seien die Inzidenzzahlen niedrig und vollständiger Präsenzunterricht möglich. Allerdings könne man hier keine Garantie geben, dass es nicht doch wieder Wechselunterricht geben werde. Erneute Einschränkungen an Schulen* seien also möglich.

Nach gut sechs Wochen Ferien beginnt in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern als erste Bundesländer an diesem Montag (02.08.2021) das neue Schuljahr. (dpa) *hna.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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