„Kann ich nicht ausschließen“

Niedersachsen: Stephan Weil kann sich 2G-Zwangsverordnung vorstellen

Stephan Weil (SPD), Ministerpräsident von Niedersachsen, hat sich zu einer möglichen 2G-Verordnung geäußert.
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Stephan Weil (SPD), Ministerpräsident von Niedersachsen, hat sich zu einer möglichen 2G-Verordnung geäußert.

Stephan Weil (SPD) hält eine 2G-Verordnung in Niedersachsen grundsätzlich für möglich. Die Lage sei aktuell jedoch noch unklar.

Berlin/Göttingen – Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) kann sich eine Corona*-Zwangsverordnung von 2G vorstellen – also, dass nur Geimpfte und Genesene Zutritt zu bestimmten Einrichtungen haben. „Das kann ich nicht ausschließen, weil wir die Infektionslage noch nicht überblicken können, die uns im Herbst und Winter erwartet“, sagte der SPD-Politiker der „Rheinischen Post“ am Montag (30.08.2021).

Laut dem Sozialdemokraten wäre eine 2G-Regelung „ab einem bestimmten Punkt“ allerdings „für sehr viele Bereiche denkbar“. In der aktuellen Situation sei das aber nicht mit dem Verhältnismäßigkeitsgrundsatz vereinbar und vor Gericht kaum zu rechtfertigen. Derweil plant ein erstes Bundesland, weitere Corona-Einschränkungen für Ungeimpfte einzuführen.

Bei jüngeren Kindern setzt Weil auf eine schnelle Impfmöglichkeit. „Nach allem, was ich höre, kann das schon im September der Fall sein. Ich wäre sehr froh, wenn sich auch jüngere Kinder zeitnah impfen lassen könnten.“ Bislang gibt es nur Corona-Impfstoffe für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren. (Nail Akkoyun mit dpa) *hna.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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