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Corona-Notfallplan: Grundversorgung durch Omikron in Gefahr?

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Wegen der Omikron-Variante könnte die Grundversorgung in Deutschland bald in Gefahr sein. Die Bundesregierung stellt deswegen einen Corona-Notfallplan vor.

Kassel - Kurz vor Weihnachten und Silvester sind die Corona-Fallzahlen in Deutschland immer noch auf einem hohen Niveau. Zwar sank die Inzidenz zuletzt, allerdings sind die Krankenhäuser nach wie vor ausgelastet. Um sich auf den erneuten Anstieg der Infektionen durch die ansteckendere Corona-Variante Omikron vorzubereiten, hat die Bundesregierung einen Notfallplan vorgestellt. Mit diesem Vorgehen im Ernstfall soll die Grundversorgung aufrechterhalten werden.

Ziel ist es, die kritische Infrastruktur, also beispielsweise Krankenhäuser, Polizei und Logistik, zu schützen. Um diesen Schutz auch bei enorm hohen Infektionszahlen und somit hohen Ausfällen in diesen Bereichen aufrecht zu halten, soll Deutschland in den Notbetrieb versetzt werden. Das berichtet die Bild.

Corona in Deutschland: Notfallplan bei steigenden Neuinfektionen

Die neue Omikron-Variante ist ansteckender als die bisherigen Varianten. Deshalb könnte es laut Bund und Ländern zu zahlreichen zeitgleich stattfindenden Infektionen kommen. Bis Ende Januar könnte es im schlimmsten Fall „bis zu 700.000 Neuinfektionen pro Tag“ geben, sagte Unionsfraktionsvize Sepp Müller (CDU) den Funke-Zeitungen vom Montag (20.12.2021).

Der Plan der Bundesregierung besteht aus verschiedenen Stufen. Die erste Stufe, die greifen soll, sieht nach ersten Informationen so aus:

Neuer Corona-Notfallplan für Deutschland: Kontaktbeschränkungen geplant

Ein Corona-Notfallpan muss her: Wegen der Omikron-Variante könnte die Grundversorgung in Deutschland bald in Gefahr sein. (Symbolbild)
Ein Corona-Notfallpan muss her: Wegen der Omikron-Variante könnte die Grundversorgung in Deutschland bald in Gefahr sein. (Symbolbild) © Wolfgang Maria Weber/imago

Wie und ab wann dieser Plan genau umgesetzt werden soll, werden Bundeskanzler Scholz und die Ministerpräsidenten am heutigen Dienstag (21.12.2021) bekannt geben. Zudem sollen allgemeine Maßnahmen wie Kontaktbeschränkungen, Schließungen von Clubs und Diskotheken sowie strikte Zuschauerbeschränkungen für Kultur und Sport im Kampf gegen die Omikron-Variante verabschiedet werden. Zuletzt wurde ebenfalls ein Böllerverbot zum Schutz der kritischen Infrastruktur verabschiedet. (ebb)

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