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Corona-Urlaub: Reisen in der EU bald nur noch mit einem Impfpass möglich? 

Viele Reisefans fragen sich derzeit, wann sie endlich wieder in den Urlaub können. Ein Corona-Impfpass soll das Reisen in der EU jetzt schon bald erleichtern.

Kassel - Während der Corona-Pandemie haben viele Menschen Sehnsucht, endlich wieder Reisen zu können. In Deutschland steigen die Infektionszahlen allerdings derzeit wieder rasant an - doch ist die Chance auf einen diesjährigen Sommerurlaub damit vom Tisch?

Die Antwort lautet: Nein, denn die EU macht mit dem sogenannten „Grünen Pass“ allen Reisefreunden nun Hoffnungen. Mitte März hat die Kommission das digitale Corona-Impfdokument vorgeschlagen, das den freien Personenverkehr in allen EU-Ländern ab Sommer 2021 erleichtern soll.

Urlaub während der Corona-Pandemie: „Grüner Pass“ soll Reisen in der EU erleichtern

Wie heidelberg24 berichtet, präsentierte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am 17. März 2021 das neue EU-Dokument*. Es soll personenbezogene Daten zu Ort und Datum der durchgeführten Corona-Tests sowie der Impfungen enthalten. Darüber hinaus sollen überstandene Infektionen dokumentiert werden, das schreibt die Europäische Kommission auf ihrer offiziellen Website.

Der Corona-Impfpass soll schließlich zum 01. Juni fertiggestellt sein und von nationalen Behörden, wie Krankenhäusern, Testzentren und Gesundheitsämtern, an jeden EU-Bürger kostenlos verteilt werden. In digitaler Form sollen dann über einen QR-Code sämtliche Daten abgerufen werden können - doch auch analog soll der „Grüne Pass“ erhältlich sein. Zudem sei er nur für die Zeit während der Pandemie notwendig, dennoch nicht verpflichtend. Reisen sollen wohl auch ohne den Nachweis weiterhin möglich sein.

Mit dem „Grünen Pass“ soll das Reisen während der Corona-Pandmie innerhalb der EU schon bald erleichtert werden. (Symbolbild)

Corona-Impfnachweis für den Urlaub in der EU: Wie soll der „Grüne Pass“ aussehen?

Die Hauptmerkmale des Corona-Impfdokuments „Grüner Pass“ im Überblick:

  • Das Dokument soll in digitaler Form sowie in Papierformat verfügbar sein.
  • Ein QR-Code ermöglicht den Zugang zu allen notwendigen personenbezogenen Daten.
  • Er soll kostenlos und in der jeweiligen Landessprache für alle EU-Bürger erhältlich sein.
  • Der Pass hat seine Gültigkeit in allen EU-Ländern.

EU entwickelt Corona-Impfpass: Länder wollen sich über das Dokument beraten

Einem Bericht von Sat1 zufolge ist besonders Österreich daran interessiert, die Entwicklung des Corona-Impfpasses voranzutreiben. Daher wollen sich die Tourismusverantwortlichen mit zwölf weiteren EU-Staaten, unter anderem Deutschland, Spanien und Italien, zeitnah über das digitale Dokument beraten.

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„Wir wollen uns mit den anderen Tourismusländern der EU koordinieren, damit wir möglichst bald zu einheitlichen Rahmenbedingungen kommen, unter denen der „Grüne Pass“ eingesetzt werden kann“, sagte Elisabeth Köstinger, Tourismusministerin von Österreich. (Alina Schröder) *heidelberg24.de ist ein Abgebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Clara Margais/dpa

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