Corona-Reisestopp aufgehoben

USA öffnet Grenzen für Geimpfte: Worauf Sie bei der Einreise achten müssen

Europäer können bis auf einzelne Ausnahmen nicht in die USA reisen. Das soll sich ändern, die US-Regierung will die Corona-Einreisesperren bald aufheben.

Washington/Kassel - Seit eineinhalb Jahren können Europäer und andere Ausländer bis auf wenige Ausnahmen nicht in die USA einreisen. Die im März 2020 unter dem damaligen Präsidenten Donald Trump verhängten Einreiseverbote aufgrund der Corona-Pandemie waren in den Vereinigten Staaten bis zuletzt umstritten.

Nun soll das Warten ein Ende haben, denn die US-Regierung will die Corona-Einreisesperren bald aufheben. Ab November sollen ausländische Bürger mit einer Corona-Impfung wieder in die Vereinigten Staaten einreisen können, kündigte der Coronavirus-Koordinator des Weißen Hauses, Jeffrey Zients, am Montag (20.09.2021) an.

Corona-Einreisesperre in die USA wird aufgehoben: Reisebranche atmet auf

Die USA sind von der Corona-Pandemie stark betroffen, zuletzt seien die Infektionszahlen deutlich gestiegen. Daher wurden die USA als Hochrisikogebiet eingestuft. Das Auswärtige Amt warnt daher weiterhin vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die USA.

Die US-Regierung will die Corona-Einreisesperren bald aufheben. Dann sollen für geimpfte Europäer und Ausländer wieder Reisen in die USA möglich sein. (Symbolbild)

Trotzdem dürften Reisebranche und Wirtschaft dank der Aufhebung des Corona-Einreisestopps für die USA aufatmen, hatten sie bereits seit einiger Zeit Lockerungen für Geimpfte gefordert. Auch bei Privatleuten, die lange Zeit von Familie und Freunden getrennt waren oder auf Reisen in die USA verzichten mussten, dürften diese Nachrichten für Erleichterung sorgen.

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Einreise in die USA trotz Corona: Das müssen Reisende ab November beachten

Erwachsene, die in die USA einreisen wollen, müssen der Ankündigung zufolge bestätigen, dass sie vollständig gegen Corona geimpft sind. Erst dann dürfen sie ins Flugzeug nach Amerika einsteigen. Zusätzlich müssen Reisende wie bisher einen maximal drei Tage alten negativen Corona-Test vorweisen. Die Kontaktinformationen der Passagiere sollen von den Fluggesellschaften 30 Tage lang aufgehoben werden. Somit können einzelne Personen im Fall einer eventuellen Corona-Infektion von Mitreisenden benachrichtigt werden.

Wie die Sprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki, am Montag (20.09.2021) in Washington mitteilt, sollen genaue Vorgaben, wie die Nachverfolgung im Einzelnen ablaufen soll, zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben werden. Ebenso sei noch nicht klar, welche Impfstoffe von den USA anerkannt werden und wie eine Impfung nachgewiesen werden muss. Die Regelungen sollten laut Psaki Anfang November in Kraft treten. (Helena Gries)

In Deutschland gibt es bereits Drittimpfungen gegen das Coronavirus. Die Meinungen zur Auffrischung der Corona-Impfung sind gespalten. Auch Experten sind sich uneinig. Für manche Menschen ist eine dritte Injektion aber sinnvoll.

Rubriklistenbild: © Bayne Stanley/dpa

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