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Corona-Variante: Wie schlimm wird Omikron in Deutschland? Lauterbach ist hoffnungsvoll

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Von: Sophia Lother

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Karl Lauterbach warnt eindringlich vor der neuen Corona-Variante Omikron – doch der Experte macht auch etwas Hoffnung. (Archivbild)
Karl Lauterbach warnt eindringlich vor der neuen Corona-Variante Omikron – doch der Experte macht auch etwas Hoffnung. (Archivbild) © Kay Nietfeld/dpa

Nicht nur in Deutschland verbreitet sich aktuell die neue Corona-Mutante Omikron. SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach ist beunruhigt. Doch es gibt Hoffnung.

Kassel - Die neue Corona-Variante mit dem Namen Omikron verbreitet derzeit Angst und Schrecken. Aktuellen Daten zufolge verbreitet sich Omikron bereits auf der ganzen Welt. Nach einer Krisensitzung hat die WHO die derzeit bekannten Details zur neuen Mutante veröffentlicht.

Demzufolge ist die Corona-Mutante erstmals in Südafrika nachgewiesen worden. Sie stufte die Variante, die zunächst die Bezeichnung B.1.1.529 erhielt, als „besorgniserregend“ ein. Ersten Erkenntnissen zufolge weisen mit der Omikron-Variante Infizierte ungewöhnliche Symptome wie extreme Müdigkeit auf. Nun hat sich auch Karl Lauterbach näher zu der neuen Mutante des Coronavirus geäußert.

Corona-Variante Omikron: WHO über besorgniserregende Mutante

Omikron ist nicht die erste Variante, die Forscherinnen und Forscher besorgt. Vier ihrer Vorgänger haben es bisher auf die Liste der WHO geschafft und werden als „Variants of Concern“ zusammengefasst – Alpha, Beta, Gamma und Delta. Die Bezeichnung „besorgniserregend“ bekommen Mutanten dann, wenn sie eines der folgenden Kriterien erfüllt.

Corona-Mutante Omikron in Deutschland angekommen: Karl Lauterbach warnt

Auf Twitter warnte SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach bereits eindringlich vor der neuen Variante des Coronavirus. Forschenden zufolge werde sie als „sehr gefährlich eingestuft“ und habe die Delta-Variante in einigen Gebieten bereits verdrängt.

John Burn-Murdoch ein Experte der Fiancial Times teilte eine Auswertung auf Twitter, die zeigte, dass Omicron sich weitaus heftiger ausbreiten könnte, als die vorherigen Varianten. Dafür spricht auch, dass laut Lauterbach die Reinfektionsrate, also das Risiko einer erneuten Ansteckung, sehr hoch ist.

Omikron-Variante in Deutschland bestätigt: Karl Lauterbach macht Hoffnung

Doch neben den vielen Warnungen gibt Karl Lauterbach auch Grund für ein wenig Hoffnung: „Es wäre wirklich ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk, wenn Omicron leichter verliefe. Bei so vielen Mutationen wäre es aber denkbar.“ Dennoch sei Vorsicht geboten, denn anders als in Deutschland ist das Durchschnittsalter in Südafrika weitaus niedriger als in der Bundesrepublik. Dementsprechend könne es in Deutschland zu wesentlich häufigeren schweren Verläufen kommen.

Ein weiterer zaghafter Hoffnungsschimmer zeigt sich in den neuesten Erkenntnissen zur Omikron-Variante. Lauterbach teilt einen Tweet von Virologin Sandra Ciesek, der bestätigt, dass Antigentests auch bei der neuen Mutante anschlagen. Dennoch brauche es mehr als nur freiwillige Kontaktbeschränkungen im Kampf gegen die Pandemie, mahnt der Gesundheitsexperte. Wie sich die Variante in der Bundesrepublik weiter verbreitet, bleibt abzuwarten. Dass es in Deutschland bald zu härtere Kontakt-Einschränkungen kommt, wird immer wahrscheinlicher. Bisher sorgt die vierte Corona-Welle ohne Omikron bereits für überfüllte Wartezimmer und Notaufnahmen. (Sophia Lother)


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